Zeitung Heute : Gute Karten im Stadtplangeschäft

KURT SAGATZ

Der Berliner Stadtinfo Verlag setzt große Hoffnungen auf das InternetKURT SAGATZFür den Berliner Stadtinfo Verlag liegt die Zukunft im Internet.Stadtpläne von bislang nicht vom Verlag erschlossenen Städten will das im Grunewald residierende Unternehmen künftig nicht mehr gedruckt publizieren, sondern nur noch in elektronischer Form, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Hans Biermann gegenüber dem Tagesspiegel."Unser Ziel ist es, im Bereich Stadtplandienste im Internet Marktführer zu sein", so der Verlagschef. Die Ausrichtung auf die elektronischen Medien hat System.Um beispielsweise für eine Stadt wie Stuttgart einen gedruckten Stadtplan zu erstellen, müßten nach Biermanns Worten rund 600 000 Mark investiert werden.Da jedoch nach Abzug aller Kosten wie Druck und Vertrieb nur noch Erlöse von rund zwei Mark je Plan übrigblieben, müßte schon an jeden Stuttgarter ein Plan verkauft werden, um die Kosten wieder einzuspielen, rechnet Biermann vor.Ganz anders im Internet, wo die Druck- und Registerkosten entfielen.Hier lassen sich mit erheblich geringerem finanziellen Aufwand neue Städte erschließen und ins Netz stellen. Hans Biermann weiß, wovon er redet, wenn er von den Chancen im Internet spricht.Seit zwei Jahren sammelt er bereits Erfahrungen mit elektronischen Stadtplänen im Netz.Zusammen mit den Berliner Internet-Spezialisten der Kulturbox hat der Stadtinfo Verlag für den Springer-Online-Dienst "Go on" komfortable Internet-Stadtpläne für Berlin und Hamburg erstellt.Einfach eine Straße eingetippt, schon zeigt der Plan den entsprechenden Ausschnitt.Wer zudem noch die Hausnummer weiß, kann sich den genauen Standort auf den Bildschirm rufen.Der Berliner Plan ist auch über die Internet-Adresse

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