Zeitung Heute : Heide Simonis, Ministerpräsidentin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Absolutes Schweigen

und eine Tasse Tee.

2. An meiner Arbeit: Abwechslung, Herzinfarktrisiko, viele Menschen treffen.

3. An Politik: Wenn’s gut geht: alles. Wenn’s hakt: nix.

4. An der SPD: Die Überraschungen.

5. An Schleswig-Holstein: Die Rapsfelder im Mai; die so duldsamen liebenswürdigen Schleswig-Holsteiner.

6. An Deutschland: Das ernsthafte Bemühen,

politischen Anstand zu wahren.

7. An Frauen: Dass sie Frauen sind: mutig, zickig, modisch interessiert, nervig, voller Ideen und Ausdauer.

8. An Männern: Dass sie sich auf das Abenteuer

einlassen, mit Frauen zurechtzukommen.

9. An Kindern: Ihr Leben; alles.

10. Am Sammeln: Dass ich das habe, was andere mir beinahe vor der Nase weggeschnappt hätten.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: „Guten Morgen, Liebling, wie geht es Dir? Möchtest Du ein Frühstück?“

2. An meiner Arbeit: Die Fremdbestimmtheit

meines Kalenders.

3. An Politik: Dass jeder jeden Tag eine neue

Idee entwickelt.

4. An der SPD: Die Aufgeregtheit.

5. An Schleswig-Holstein: Den November.

6. An Deutschland: Die NPD.

7. An Frauen: Das Dramatische.

8. An Männern: Trägheit.

9. Am Erfolg: Unberechenbarkeit.

10. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Das kannst Du nicht.“

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