Zeitung Heute : Heilung durch Gentechnik

Mologen ist in der Forschung weit vorn. Nun werden Partner gesucht

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Zu den ersten Biotechfirmen in der Hauptstadtregion gehört Mologen. Burghardt Wittig, ein Professor für Molekularbiologie an der Freien Universität, gründete das Unternehmen 1996. Seit 1998 wird Mologen an der Börse gehandelt, doch der große Sprung vom Forschungslabor zu vermarktungsfähigen Produkten lässt weiter auf sich warten.

Das Unternehmen verdient sein Geld mit der Entwicklung von Medikamenten, deren Wirkstoffe gentechnisch maßgeschneidert sind. Im September 2005 erhielt es die Erlaubnis, gentechnisch veränderte Impfstoffe gegen bestimmte Tierkrankheiten herzustellen. Nun sollen Lizenzen an potente Partner vergeben werden.

Derzeit hat Mologen 50 Mitarbeiter, an Gewinne ist noch nicht zu denken. „Mologen kann zwar sich selbst tragen, nicht aber die hohen Kosten klinischer Entwicklung“, erklärte Burghardt Wittig auf der Hauptversammlung im vergangenen Jahr. „Zumindest jetzt noch nicht.“ HS

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