Zeitung Heute : Honda bringt Siebensitzer: Stream als Preview erstmals unter dem Funkturm

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Die großen Erfolge von Renault mit einem kompakten Minivan wie dem Scénic und der Volltreffer von Opel mit dem siebensitzigen Zafira sowie die ständig steigenden Verkaufszahlen in diesem Marktsegment fordern die dort noch nicht vertretenen Hersteller geradezu heraus, hier ebenfalls aktiv zu werden. Zu denen, die den Ball aufgenommen haben, gehört die japanische Marke Honda, die bislang nur eine Klasse höher mit dem Shuttle auf dem deutschen Markt vertreten ist. Denn Honda zeigt im Rahmen der aaa 2000 in Berlin nicht nur die neueste Generation des kompakten Civic, der das wichtigste Modell im Honda-Angebot ist, sondern auch einen ganz neuen Minivan - den Stream. Den allerdings kann man nur aus gebührendem Abstand betrachten, denn die in Berlin gezeigte Version ist noch ein Prototyp, die Präsentation hier deshalb auch keine Weltpremiere, sondern ein Preview - ein erster Ausblick auf das künftige Modell. Dennoch ist dieses Auto bereits so gut wie serienreif. Im Innenraum setzt Honda bei dem 4,55 Meter langen, 1,70 Meter breiten und 1,59 Meter hohen und geräumigen Fronttriebler auf sieben Sitze in drei Sitzreihen, deren hinterste ebenso wie beim Zafira komplett im Wagenboden versenkt werden kann. Dadurch entsteht ein sehr geräumiges Ladeabteil mit völlig ebenem Laderaumboden. Seine Weltpremiere wird der Honda Stream im nächsten Frühjahr in Genf erleben. Schon kurz nach Genf soll der Stream, der von Honda in Japan produziert wird, in Europa zu den Händlern rollen. Der Shuttle soll dann aus dem Programm genommen werden.

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