Zeitung Heute : "Ich bin kein guter Gesprächspartner für mich"

Herr Daum[Sie müssen derzeit einmal die Woch]

Er ist einer der erfolgreichsten Trainer der Bundesliga: Christoph Daum, 48. Mit dem VfB Stuttgart wurde er deutscher, mit Besiktas Istanbul türkischer Meister, und Bayer Leverkusen formte er zur Spitzen-Mannschaft. Als er im Sommer 2000 Bundestrainer werden sollte, stolperte er über eine Drogenaffäre. Daum lebt und arbeitet zurzeit in Istanbul und muss sich vor einem Koblenzer Gericht wegen Kokainmissbrauchs verantworten.

Herr Daum, Sie müssen derzeit einmal die Woche von Istanbul nach Deutschland reisen, wegen Ihres Prozesses. Haben Sie einen Talisman, den Sie einstecken, wenn es zur Verhandlung geht?

Nein, nicht mehr. Ich hatte mal früher welche, die hatte ich in einem Säckchen, da war eine Locke von meinem Sohn drin und auch die goldene Vereinsnadel vom AC Milan, die ich bekommen hatte, nachdem ich dort eine ganze Zeit lang das Training beobachtete.

Wo ist das Säckchen jetzt?

Das würde ich auch gerne wissen. Es war die Siegesfeier 1992 in Leverkusen. Plötzlich stürmten die Fans auf mich ein. Da wurde mir meine Jacke weggerissen - mit dem Säckchen. Ich habe danach in einer Zeitungsannonce vergebens gebeten, dass ich meine Glücksbringer gerne zurück hätte. Dadurch sind sie wahrscheinlich erst richtig wertvoll geworden.

Und? Ist das Glück abhanden gekommen?

Ich bin mir darüber im Klaren, dass wir alle uns nicht darüber im Klaren sind, wie wichtig Rituale sind. Aber solchen Sachen wohnt manchmal auch eine Form des Fatalismus bei. Das kann gefährlich sein. Nachdem der Talisman weg war, habe ich für mich jedenfalls entschieden: Du brauchst das eigentlich gar nicht!

Einer von beiden Interviewern hier am Tisch hat als Schüler in seine Bibel geschrieben: Bitte lieber Gott, lass mich eine 4 in Mathe haben. Nachdem er eine 5 bekam, war seine Glaube stark erschüttert, bis heute.

Das kommt mir vor, als würde ein Nichtschwimmer ins Wasser springen, und sagen, lieber Gott, lass mich nicht untergehen. Nee, ich bin ein Anhänger des alten Sprichwortes: Jeder ist seines Glückes Schmied.

Darauf kommen wir noch zu sprechen, Herr Daum. Aber erst noch ein Wort zum Thema Elefanten...

Sie meinen meine Elefantensammlung. Ich hatte 30 Stück. Jetzt sammle ich nicht mehr. Mich hat die ökonomische und psychologische Bedeutung von Elefanten in den verschiedensten Ländern und Religionen sehr fasziniert.

Elefanten sind Ihre Lieblingstiere.

Ja, ich mag Elefanten, die sind sehr sensibel und tun keiner Fliege etwas zu Leide. Aber bitte, ich würde mich nie auf ein einziges Tier reduzieren lassen. Das war eine Sache, mit der ich mich beschäftigt habe, aber ich bin kein Elefantist geworden.

Unsere Themen sollen Ängste und Gefahren sein. Wie beurteilen Sie Ihre derzeitige Lebensphase?

Für mich waren die letzten Monate eine Zäsur, die größte in meinem Leben. Äußerlich natürlich die Kokainaffäre und alles, was damit zusammenhängt. Ansonsten ist es für mich schwer zu beurteilen, welchen Anteil die Eigenreflektion hat, welchen Anteil das neue Familienmitglied Jean-Paul hatte ...

Ihr gerade geborener Sohn. Jean-Paul: Wer war da mehr Namensvorbild? Belmondo oder Sartre?

Weder noch: der Schriftsteller Jean Paul.

Sie haben eine Art Zusammenbruch erlebt.

Die schlimmsten Wochen waren in Florida ...

wo Sie sich aufhielten, nachdem Ihre Haarprobe positiv getestet wurde.

Ein Horrorszenario in drei Phasen war das. Die Phase eins würde ich mal als nightmare bezeichnen, als Albtraum, von dem ich geglaubt habe, das stimmt alles nicht, was ich erlebe, gleich gehst du zum Training, wachst auf, und alles ist vorbei. Dabei konnte ich gar nicht schlafen in dieser Zeit. Dann kam die Wut und die Frage, wer hat mir das alles angetan, wem kann ich die Schuld geben. Phase drei war die schlimmste, die Selbstreflexion, die Erkenntnis, dass niemand außer mir verantwortlich zu machen ist. Man kommt dann nicht zur Ruhe, der ganze Körper steht Kopf, das kann man als Depression bezeichnen.

Zu lesen war, Sie seien suizidgefährdet gewesen.

Wirklich habe ich mit diesem Gedanken nie gespielt. Ich wähle keinen Freitod, ich habe Kinder, Verantwortung, ich stehle mich nicht davon.

Haben Sie eine Psychotherapie gemacht?

Ich habe einige therapeutische Gespräche geführt, die mir sehr geholfen haben. Wobei ich den Ausdruck "therapeutische Gespräche" nicht mag, weil das so einen Touch von Krankheit hat. Ich will es so sagen: Es war für mich wichtig zu erkennen, wie man auf andere Art und Weise sein Leben glücklich und erfolgreich gestalten kann, als ich es bislang getan hatte.

Hatten Sie nicht das Bedürfnis, mit Hilfe einer Psychotherapie in die Tiefen des Christoph Daum zu gehen?

Eigentlich nicht. Ich will von mir nicht alles wissen, alles erklären können. Zu viel Analyse führt schnell zur Paralyse. Ich bin kein Fan von der Idee, dass an allem die inner childhood schuld ist.

Manche scheuen vor einer Therapie, weil sie sich davor fürchten, was zum Vorschein kommen könnte.

Das kann bei mir auch so sein. Da will ich gar nicht drum herum reden.

Wir wundern uns: Sie galten als Trainer immer als ein Mann, der geradezu verliebt in Psychologie ist.

Stimmt. Ich bin ein guter Gesprächspartner für andere. Und kein sehr guter für mich selbst. Da habe ich Defizite.

Dabei gibt Ihr Leben einiges her, aus psychologischer Sicht. Ihr Vater ist sehr früh gestorben , . .

und ich habe ihn gar nicht gekannt. Ich frage zwar meinen Bruder manchmal, wie unser Vater eigentlich war, aber wenn sie jetzt auf schwere Kindheit oder sowas abzielen, nein, ich hatte eine wunderbare Kindheit. Ich bin die ersten Jahre bei meinen Großeltern im Erzgebirge aufgewachsen, ich kann die Zeit fast lückenlos abrufen. Was wollen Sie wissen?

Das Erzgebirge liegt in der ehemaligen DDR. Welche Erinnerung haben Sie an dieses Land?

Das war das größte Land der Erde, eine weite Welt, ein Kosmos. Den Kulturschock habe ich erst in Duisburg erlebt, als ich kurz vor dem Mauerbau zu meiner Mutter kam. Da war Enge, da waren Trümmergrundstücke, man brauchte Ellbogen. Die DDR war ein Wald zum Spielen, gegenüber gab es einen Schmied. Haben Sie mal einem Schmied zugesehen, wenn er den Ofen schürt und die Pferde beschlägt? Wunderbar!

Und keine Kindheitsängste?

Doch, schon auch. Da waren die Hexengeschichten. Es wurde immer gesagt, wenn ich nicht brav bin, lassen wir über Nacht das Fenster auf, dann kommt die Hexe und haut dich mit dem Besen durch.

Das klingt nicht so lustig.

Na ja, das hat eine Zeit lang angehalten, bis ich mich 20 Jahre später mit solchen Dingen auseinandergesetzt habe. Ich habe mir ja auch einen Hund zugelegt, obwohl ich als Kind mal gebissen worden war und danach große Angst vor Hunden hatte. Ich wollte diese Ängste bewusst angehen und sie so verarbeiten.

Der Perfektionist, der es genau wissen will.

Das nehme ich weiterhin für mich in Anspruch, sich weiterzuentwickeln, auch in 30 Jahren noch. Ein Beispiel: Unsere Niederlage gegen Unterhaching ...

mit der Leverkusen in der Saison 2000 am letzten Spieltag die Meisterschaft verspielt hat ...

das würde mir heute nicht mehr passieren. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich weiß, dass es immer noch Glück und Zufälle im Fußball gibt. Aber in punkto Einstellung habe ich nicht alles richtig gemacht.

Wäre Ihr Leben anders verlaufen, wenn Sie in Unterhaching gewonnen hätten?

Auf jeden Fall, klar. Das heißt nicht, dass es besser gelaufen wäre, aber anders. Wir und besonders ich wären anders dargestellt worden, das eigene Empfinden wäre ein anderes gewesen. Und vielleicht hätte ich sofort die Freigabe bekommen und hätte gleich beim DFB anfangen können. Also: Anders, aber wie? Wie soll ich das jetzt mit Sicherheit beurteilen?

Herr Daum, Sie wollen immer besser werden. Kann das Bestreben, perfekt zu werden, nicht eine Falle sein, weil jede Niederlage immer schwerer zu ertragen ist?

Ich sehe die Gefahr. Aber ich weiß schon, dass Fehler systemimmanent sind und dass die Faszination des Sportes und des Lebens in der Irrationalität liegt.

Unterhaching war eine Zäsur.

Aber keine entscheidende. Die wichtigen Zäsuren für mich waren 1986, als ich Cheftrainer wurde. Da wurde ich ins Rampenlicht geworfen, das war ein Schock. Dann: 1990, die für mich völlig überraschende Entlassung beim 1. FC Köln. Die wird ja heute in populistischer Art und Weise gerechtfertigt vom alten Präsidenten. Der steht aus seiner Gruft auf und sagt, er habe immer schon alles gewusst über den Daum. Da drehen sich mir ein klein wenig die Magenfältchen um. Zurück zu den Big Points: 1986, Cheftrainer, 1990, Entlassung, 1993 Türkei, mein erster intensiver Auslandsaufenthalt, der hat meinen Horizont erweitert.

Jetzt sind Sie wieder in der Türkei, Sie sind wieder erfolgreich, Ihr Verein, Besiktas führt die Tabelle an.

Wir haben gerade eine Woche des Chaos hinter uns, Istanbul ist im Schnee erstickt. Da geht dann nichts mehr, die Autos standen quer, siebzig Prozent der Straßen waren blockiert, und wenn man Schneeketten kaufen wollte - die kosten sonst so um die sechzig Mark - hat man nun 400 Mark verlangt. Als ich protestierte, haben die Verkäufer nur gesagt: "Hab ich dich eingeladen, in mein Geschäft zu kommen?"

Reden wir vom Alltag eines Fußballtrainers: Der Druck kann mörderisch sein. Der Musiker Konstantin Wecker sagt, dass die größte Schwierigkeit für ihn war, nach einem dreistündigen Konzert vom enorm hohen Adrenalinpegel wieder runterzukommen. Ist das vergleichbar mit der Situation nach einem Match?

Zunächst, um das mal dazwischenzuschieben, ich war und bin nicht mit Konstantin Wecker zu vergleichen. Ich habe nie große Mengen Kokain besessen oder konsumiert. Wecker und ich, das ist in diesem Punkt so, als würden Sie einen Eskimo mit einem Neger vergleichen. Was den Stress angeht, ich halte es bis heute so, dass ich nach Spielen Laufen gehe. Früher hat es Saufgelage nach Spielen gegeben, das kann hilfreich sein, es ging ja nie bis zur Bewusstlosigkeit, sondern nur, wie der Schotte sagt, bis zu dem Zustand, in dem man ohne fremde Hilfe auf dem Boden liegen kann. Dann habe ich mich mit Yoga beschäftigt, Meditation, Kunst. Ich hatte eine eigene Sauna, neben der Liege lag mein Walkman mit Entspannungsmusik.

Und zur Stressabfuhr greift man dann zur Droge?

Sie können mir vorwerfen, dass die Stresshygiene, die ich meinen Spielern gepredigt habe, bei mir nicht mehr gegriffen hat. Es war so: Nach der Trennung von meiner Familie - nach 27 Jahren - war ich nicht mehr konsequent mit mir selbst. Ich will keine Entschuldigung liefern, aber eine Erklärung. Die private Situation war ungeklärt, man sitzt auf dem Hotelzimmer, guckt Fernsehen, sieht irgendwas mit Kindern, du hattest eben noch Theater mit der Frau, du siehst die Kinder am Abend nicht, dann kommt im Fernsehen wieder etwas mit Kindern, du siehst das, ach Scheiße, du siehst die eigenen Kinder nicht mehr, und dann kommt der Rüdiger ...

Rüdiger K., war Portier in diesem Hotel und ist angeklagt des Drogenhandels ...

und sagt, ach komm, ich kenn die Probleme, nimm das mal hier, das hilft, und dann sitzt man in der Falle.

Wie passt das zusammen, hier ein wohlhabender, belesener Fußballtrainer mit großem psychologischem Wissen, dort das zwielichtige Milieu? Wovon haben Sie sich angezogen gefühlt?

All das wird nur konstruiert. Ich war nicht in der Szene, ich kenne keinen aus dem Milieu, ich kenne Rüdiger, und der war ein Freund. Ich hatte keinen blassen Schimmer davon, was der alles machte, jetzt gehen mir auch die Augen auf, und ich muss sagen, ich war naiv, blauäugig, vielleicht wollte ich auch einiges nicht wahrhaben. Aber ich hatte mit dem Milieu nichts zu tun, ich kenne diese Leute nicht.

Noch einmal: Wie passt das zusammen? Ein Medienprofi wie Sie sagt vor der Presse: "Ich habe ein absolut reines Gewissen, ich habe keine Drogen genommen."

Erst mal: "Das reine Gewissen" war nicht meine Formulierung, das war der Text vom Redenschreiber von Bayer Leverkusen. Aber natürlich war ich einverstanden, bin ich dafür verantwortlich, ich habe das unkritisch übernommen. Warum ich das gemacht habe? Warum auch immer, ich hatte das Gefühl, das die ganze Welt von mir diesen Befreiungsschlag will. Ich hatte Informationen, dass ich damit durchkomme.

Sie hofften, Ihre Haarproben wären negativ.

Sie verstehen, dass ich mich dazu nicht äußern kann, die bei der Analyse festgestellten Werte werden noch Thema vor Gericht werden. Nur so viel: Dazu gibt es noch einiges zu sagen.

Laut Ihrer Aussage vor Gericht dauerte diese Drogenphase etwa eineinhalb Jahre.

Besser wurde es erst, als ich mit Angelika, meiner neuen Lebensgefährtin, zusammenzog. Ich hatte wieder ein Zuhause.

Herr Daum, haben Sie Selbstzweifel?

Ja, ich denke schon. Aber nicht in einer selbstverletzenden Weise, sondern mehr konstruktiv. Ich frage mich schon in meiner Lebensgestaltung, was ist notwendig und was nicht. Wenn ich mal mein Sportprogramm eine Zeit lang nicht durchziehe, dann kommen mir sofort Zweifel, ob das, was ich mir vorgenommen habe, stark genug war. Menschenskinder, du lässt dich jetzt schon wieder durch angeblich wichtigere Termine von deinem Sportprogramm abhalten, was für mein Körpergefühl notwendig wäre.

Wie sieht Ihr Sportprogramm aus?

Ich laufe dreimal die Woche, 20 Minuten, dann 25 Minuten Kraftraum, keine Muckibude, sondern, um den Muskeltonus aufrechtzuerhalten.

Ansonsten sind Sie mit sich zufrieden?

Ich kenne den Satz, je mehr ich weiß, umso mehr weiß ich, dass ich nichts weiß. Natürlich bin ich wissbegierig, und mich ärgert es manchmal, dass ich in einigen Dingen nicht mehr gelesen habe, nicht mehr Wissen habe. Und es stresst mich, dass ich nur eine begrenzte Zeit habe, mich auszubilden, weiterzubilden, fortzubilden.

Christoph Daum, der Getriebene.

Es wird aber besser. Ich war gerade im Skiurlaub und hatte zwei Bücher, den "Zukunftsmanager" und das "Lola-Prinzip" dabei. Ich hatte auch früher Bücher im Urlaub dabei, aber keine Ruhe, bis ich sie nicht durchgelesen, durchgearbeitet hatte, nach dem Motto: Immer weiter, immer weiter. Diesmal bin ich auch mal in der Sauna geblieben. Die Bücher habe ich am Ende trotzdem gelesen.

In einem Theaterstück von Peter Ustinov sitzen vier Personen in einem Raum. Vier Männer, 20, 40, 60, 80 Jahre alt, die nach einer Zeit merken, dass sie ein und die selbe Person in verschiedenen Lebensabschnitten sind. Sie sind 47, wie würden Sie sich mit dem 27-jährigen Daum verstehen?

Die könnten etwas miteinander anfangen. Aber der 47-Jährige würde dem jungen Tipps geben, der müsste nicht alle meine Fehler noch mal machen.

Zum Beispiel nicht so großmäulig sein?

Na ja, ich würde manche Zuspitzungen lassen, aber angreifen, um etwas zu bewegen - das würde ich wieder machen. Wer in der Mediengesellschaft etwas erreichen will, muss zuweilen etwas lauter werden.

Wir halten fest: Der neue Daum ist der alte Daum.

Das ist zu einfach. Ich weiß sehr gut, ich habe einen schweren Fehler gemacht, das bereue ich, das tut mir Leid. Aber eines ist auch klar, ich lasse mich nicht kriminalisieren. Das Bild, das in diesem Prozess von mir gezeichnet wird, hat nichts mit mir zu tun.

Der Mensch Daum findet sich immer noch gut.

Wenn ich jetzt sage, ja, heißt es, der hat nichts gelernt. Also erzähle ich Ihnen eine Geschichte: Eine Mutter kommt mit ihrem Kind am Bahnhof an, der Vater holt sie ab. Die Kleine reißt sich von der Hand der Mutter los, rennt zum Vater und fällt hin. Der Vater scheuert ihr eine. Wie finden Sie das?

Schöner wäre, er würde sie trösten.

Sehen Sie, ich bin fürchterlich hingefallen. Warum soll ich mich selber schlagen.

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