Zeitung Heute : Im Dienst der Macht

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DER MÖGLICHE NACHFOLGER I

Dmitrij Medwedjew ist seit November 2005 Russlands

Erster Stellvertretender Ministerpräsident. Der ehemalige Leiter der Präsidialverwaltung gilt als enger Vertrauter Putins – und als dessen Wunschkandidat für die Nachfolge im Präsidentenamt. Innerhalb der Regierung wird er dem Lager der „Liberalen“ zugerechnet und gilt als westorientiert.

DER MÖGLICHE NACHFOLGER II

Sergej Iwanow ist seit 2001 Verteidigungsminister und einer der stellvertretenden Premierminister. Wie Putin arbeitete er lange für den KGB und wird deshalb im Gegensatz zu Medwedjew dem Regierungslager der „Silowiki“ zugerechnet – der Fraktion der ehemaligen Geheimdienstler. Er gilt als Putins Ersatzkandidat, der im Falle eines gesellschaftlichen Rechtsrucks zum Einsatz kommen könnte.

DER VORGÄNGER

Boris Jelzin war der erste demokratisch gewählte Staatschef Russlands. Seine Regierungszeit (1991-1999) war gegen Ende vor allem durch krankheits- und alkoholbedingte Totalausfälle geprägt. Als er am Silvesterabend 1999 zurücktrat, übergab er die Regierungsgeschäfte an Putin.

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