Zeitung Heute : Im Hass vereint

-

In Deutschland war Hisb utTahrir bisher nur einer Hand voll Terror-Experten und Verfassungsschützern bekannt. Aus einem einfachen Grund. Hier zu Lande treten die Islamisten nur selten öffentlich in Erscheinung. Und wenn, dann nur mit Worten, nicht mit Taten. Womöglich liegt das daran, dass die Mitgliederzahl von den Sicherheitsbehörden als eher niedrig eingeschätzt wird. Richtig aktiv, groß und einflussreich ist die 1953 in Jerusalem gegründete Moslem-Gruppe allerdings außerhalb Europas, vor allem in zentralasiatischen Staaten wie Usbekistan. Dort, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetrepubliken, kämpft Hizb ut-Tahrir in erster Linie für eine Sache: die Errichtung eines Gottesstaates. Um dieses Ziel zu erreichen, schrecken die militanten Extremisten nicht vor Gewalt zurück – auch wenn sie das stets leugnen. Und sie sollen Kontakte zu anderen Gruppen wie Al Qaida und den Taliban haben. All diese selbst ernannten Gotteskrieger eint der Hass auf Juden und der Wunsch, Israel zu vernichten. Ch.B.

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben