Zeitung Heute : Im Test: Navigationssysteme fürs Auto

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Bei Auto-Navigationsgeräten zum Nachrüsten sind erst fest eingebaute Systeme eine echte Hilfe. Diese sollten über Zielführung, Sprachausgabe, Pfeildarstellungen und Straßenkarten verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in München nach einem Test von insgesamt 19 aktuellen Navigationssystemen. Die Palette der untersuchten Modelle reichte von einfachen Geräten für 800 Mark bis hin zu Systemen zwischen 2200 und 6000 Mark.

Test-Sieger wurde das Produkt "Becker Traffic Pro 4720", das laut ADAC zu den fünf getesteten, besonders fortschrittlichen, dynamischen Navigationssystemen gehört. Diese Geräte können automatisch Staumeldungen vom digitalen Verkehrsfunkdienst TMC (Traffic Message Channel) empfangen, anzeigen und bei der Routenführung berücksichtigen.

Insgesamt bezeichneten die Tester elf Systeme als "empfehlenswert". Dazu gehören etwa der "Blaupunkt Travelpilot DX-N", der "Grundig GPS 3" und der "VDO-Dayton MS 5000". Als "bedingt empfehlenswert" wurden vier Produkte eingestuft, beispielsweise das System "Kenwood KVC 1000" und der "Clarion NAX 9500 E".

Am Ende des Feldes rangieren laut ADAC mit dem "Ferropilot GPS 320 Road Map" und "Scout Systems Road Scout 2000 plus" zwei so genannte Laptop-Systeme. Ebenfalls als "nicht empfehlenswert" gewertet wurden die Navigationshilfen "Garmin eMap" und "Garmin Street Pilot". Der Testbericht kann im Internet unter www.adac.de abgerufen werden.

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