Zeitung Heute : iMac geht weg wie warme Semmeln

Die neuen Kompaktrechner iMac des Computerpioniers Apple gehen in den USA weg wie warme Semmeln."Wir sind schon am ersten Tag regelrecht ausgeplündert worden", berichtete der Verkaufschef einer kalifornischen Filiale der Computerkette CompUSA, Champory Rith.Auch in Berlin berichten die Händler von einer überdurchschnittlichen Nachfrage: "Das Problem ist die Lieferfähigkeit", hieß es bei Systematics in Kreuzberg.78 Vorbestellungen standen hier 14 eingetroffenen iMacs gegenüber.In den USA müssen die Kunden mit Wartezeiten von bis zu einer Woche rechnen.Mit dem iMac bringt Apple zum ersten Mal seit drei Jahren einen neuen Individualcomputer auf den Markt.Der iMac könnte der größte Erfolg des Computerpioniers werden und ihn dauerhaft wieder in die schwarzen Zahlen bringen.Mit seinem futuristischen Design, halbtransparenter Schale und dem vergleichsweise niedrigen Preis von 1299 Dollar (2998 Mark) versetzt er laut Rith auch Kunden in Verzückung, die bislang nicht mit dem Macintosh-System vertraut waren.Der iMac setzt ganz auf das Internet und enthält kein Diskettenlaufwerk.Er wird von einem Mikroprozessor betrieben, der stärker als die neuesten Pentium-II-Prozessoren von Intel sein soll.Bildschirm und Computer bilden eine Einheit.

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