Zeitung Heute : IN SACHEN BLATTER

STOCKHOLM/PARIS .Schwedens Fußball-Verband will den Manipulationsvorwürfen gegen den Schweizer Joseph Blatter nach seiner Wahl zum Präsidenten des Internationalen Fußball-Verbandes (FIFA) weiter nachgehen.Verbandschef Lars-Aake Lagrell sagte am Donnerstag von Paris aus der Zeitung "Aftonbladet": "Blatter muß sich erklären.Es gibt im Moment einfach zu viele Fragezeichen."

Lagrell machte die Äußerungen unabhängig davon, daß Blatters unterlegener schwedischer Gegenkandidat Lennart Johansson nach Version einer FIFA-Erklärung am Vortag das Thema Bestechung bei der Präsidentenwahl für erledigt erklärt hatte.Dem ZDF hatte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dagegen gesagt, daß bei einem zweistündigen Gespräch mit Blatter lediglich fünf Minuten diesem Thema gewidmet gewesen seien.Dabei habe Blatter seinen Standpunkt erläutert, daß es keine Manipulation gegeben habe.Er, Johansson, habe nur gesagt, daß er keine Beweise für Manipulationen vorliegen habe.

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