Zeitung Heute : ITB-Forum zu Reisen nach Zentralasien

Bildungsreisen nach St. Petersburg und Moskau, komfortable Flusskreuzfahrten auf Dnjepr und Wolga, Eintauchen in die Exotik der Seidenstraße in Samarkand - auf der touristischen Landkarte sind Russland, die Ukraine oder Usbekistan sehr wohl zu finden.

Gleichwohl, die Besucherzahlen aus dem westlichen Ausland sind eher gering im Vergleich zu dem Potenzial, das Russland und andere GUS-Republiken bergen. Die Zahl der Reisenden nimmt zwar seit 1995 stetig zu, doch das riesige Land kommt jüngsten Statistiken zufolge nur auf 7,4 Millionen Touristen pro Jahr - Europas Spitzenreiter Frankreich wurde im Vergleich dazu von 76,5 Millionen Reisenden besucht.

Kuren auf der Krim, Reiten oder Skilaufen im Kaukasus, Baden am Kaspischen Meer - bis auf kleine Nischenveranstalter bietet kein Touristik-Unternehmen die GUS-Staaten als Pauschalreise an.

Wo liegen die Ursachen dafür, dass der Tourismus vor allem in den zentralasiatischen Ländern des Staatenverbunds so gut wie keine Rolle spielt?

Warum finden sich keine Investoren, die für eine angemessen komfortable Anreise und Unterkunft sorgen?

Halten Sicherheitsbedenken davon ab, eine Reise in die Region zu unternehmen?

Wie berechtigt sind die Ängste der Reisenden?

Antworten auf diese und andere Fragen geben Experten aus den betroffenen Ländern, Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes in Berlin sowie deutsche Touristiker auf der Internationalen Tourismus-Börse.

Das öffentliche Forum findet am Dienstag, 19. März, um 14 Uhr in Saal 10 des ICC statt.

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