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Zeitung Heute : Jede dritte Kinderarztpraxis war über die Feiertage zu

07.01.2013 00:00 Uhr

Berlin - Die Berliner Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin hat der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) im Streit um die langen Wartezeiten in den Kinderärztlichen Notdiensten „Ignoranz und Untätigkeit“ vorgeworfen. Rund 110 Kinderarztpraxen waren über Weihnachten und Neujahr geschlossen, das sind etwas mehr als ein Drittel aller pädiatrischen Praxen. Dadurch waren die fünf auf akut erkrankte Kinder spezialisierten Erste-Hilfe-Stellen wie berichtet tagelang völlig überlastet. Manche Eltern mussten mit ihrem fieberkranken Nachwuchs mehr als sechs Stunden warten. Aus Sicht der Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin wird sich dieser Missstand spätestens während der kommenden Osterfeiertage wiederholen, falls bis dahin nicht mehr Erste-Hilfe-Einrichtungen geschaffen werden.

Dies müsste die Kassenärztliche Vereinigung leisten, da die Notdienste zu ihren Aufgaben gehören. Doch die KV hält das derzeitige Angebot für ausreichend. CS

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