Zeitung Heute : Jeder siebte PC wird bei Aldi und Co.verkauft

Nach der weltweiten Stagnation des Absatzes bei PC-Systemen im Jahr 1996 war für das Jahr 1997 in der Bundesrepublik wieder ein spürbares Wachstum zu verzeichnen.Das geht aus einer aktuellen Focus-Studie hervor.Der Umsatz stieg um 16 Prozent von 12,2 auf 13,4 Milliarden DM - und die Prognosen für 1998 deuten weiter aufwärts.Während der Umsatz bei Großrechnern und Servern rückläufig war, stieg im Bereich der PC-Systeme der Umsatz vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach Billig-PCs.Beachtliche 15 Prozent der PC werden mittlerweile zusammen mit Würstchen und Butter gekauft.Dementsprechend härter ist der Wettbewerb geworden.Die Anbieter von PC-Systemen für den Massenmarkt müssen sinkende Gewinnmargen in Kauf nehmen - der Marktanteil kann nur über zum Teil deutliche Preisabschläge gehalten werden.Auch bei den Notebooks ist mittlerweile ein Preiskrieg entbrannt.Der Marktführer To-shiba gerät zunehmend unter Druck - vor allem Compaq, Siemens-Nixdorf und IBM legten kräftig zu.Der Trend zum preiswerten Notebook ist auch hier an den Aktivitäten des Lebensmitteldiscounters Aldi abzulesen, bei dem auch schon Notebooks zu haben waren.Ein überdurchschnittliches Wachstum ist bei Peripheriegeräten wie Scannern und Modems zu verzeichnen.Der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge hat die Bundesrepublik im Online-Bereich deutlich zugelegt.Von Anfang November 1997 bis Ende Januar 1998 befragte die GfK telefonisch 10 000 Personen.Die "Einschaltquoten" bei den Online-Medien sind entsprechend gestiegen - fast eine Million Bundesbürger nutzen diese täglich zwischen 20 und 22 Uhr.tov

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar