Zeitung Heute : Job- und Info-Tipps In der Medienbranche beginnt die Talentförderung bei Fünfjahrigen

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IFA Young Media Park

„Auf keiner anderen Messe in Deutschland“, rühmt sich die Internationale Funkausstellung auf ihrer Homepage www.ifa-berlin.de , „werden die neuen Ausbildungsberufe der Medien-, Musik-, IT- und Veranstaltungsbranche so repräsentativ vorgestellt“. Und tatsächlich: Im „IFA Young Media Park“ in Halle 1.1 wird ab 29. August sechs Tage lang eine breite Palette von Jobs vorgestellt. Die Besucher sollen „Berufsausbildung zum Anfassen“ erleben: Auszubildende von Unternehmen wie Deutsche Post IT Solution GmbH, DAK, TU-Berlin, Deutschrock GmbH, mehreren Musik- und Medienagenturen sowie dem Arbeitskreis Medienpädagogik informieren über ihre Ausbildung. Workshops, Vorträge, Spiele und ein Infocounter runden das Infotainment-Programm über die neuen Berufe rund um „Consumer Electronics“ ab. Ausführliche Infos unter www.youngmediapark.de .

Berufsbilder auf einen Klick

Von A wie Aufnahmeleiter bis V wie Videoreporter reicht die Liste der Berufsbilder, die auf der Website des Dornacher Entertainment Media Verlags vorgestellt werden. Rund 13 000 Unternehmen – und damit potenzielle Arbeitgeber – sind aufgelistet: Programmanbieter ebenso wie Dienstleister, Händler ebenso wie Verbände. Studierende, Berufseinsteiger, Berufsaufsteiger und alle, die sich sonst noch weiterbilden wollen oder auf der Suche nach einem Job sind, bekommen Informationen in Hülle und Fülle. Mehr Infos unter www.mediabiz-jobs.de

Schüler als Job-Detektive

Um sechs Ausbildungsberufe für die Medienbranche geht es im Schülerprogramm der Messe Berlin auf der IFA in Halle 1: Mediengestalter Bild und Ton sowie für Digital- und Printmedien, Film- und Videoeditor, Fachkraft für Veranstaltungstechnik, Veranstaltungskaufmann sowie Kaufmann für audiovisuelle Medien. Als Job-Detektive können sich Schüler einen Beruf aussuchen und in 45 Minuten einen Auftrag erledigen: Interviews drehen, Filmsequenzen schneiden, für Sound und Licht bei einem Konzert sorgen oder auch die Urheber- und Verwertungsrechte für einen Musikclip klären. E-Mail-Bewerbungen an info@young-mediapark.de .

Arbeitskreis Medienpädagogik

Wenn Schulen und Jugendeinrichtungen auf die Idee kommen, mit „ihren“ Kids Hip Hop machen zu wollen, ernten die Pädagogen bei den Jugendlichen meist nur müdes Lächeln, denn: Welcher Sozialarbeiter ist ein guter Breaker? Welcher Lehrer kann rappen? So argumentieren die Profis vom „Hip Hop Mobil“, einem Jugendprojekt des Arbeitskreis Medienpädagogik e.V. , der von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport gefördert wird. Neben Workshops an Schulen und Jugendklubs wird ein kleines Studio für Demo-Aufnahmen von Nachwuchs-Rappern angeboten und es werden Auslands-Einsätze organisiert. Ausführliche Infos unter www.spinnenwerk.de/akm/akmed1.htm .

Computer-Zertifikat für Kinder

Kinder schon im Alter ab fünf Jahren mit den Standards der Computerei vertraut zu machen, ist das Ziel von „compass“. Das Zertifikat bescheinigt Kenntnisse und Fähigkeiten am Computer in drei Kategorien: Für Kinder ab fünf Jahren gibt es den Junior-compass, Kinder bis 14 Jahren können den Net-compass machen und Jugendliche den compass 4U. Ausführliche Infos unter www.compass-berlin.de sowie auch www.jugendnetz-berlin.de .

Multimedia-Stadtfestival

Der alljährlichen Schlachtruf heißt „Machen Sie mit!“ – und so fordert der Verein Netdays Berlin auch dieses Jahr wieder zur Teilnahme am Multimedia-Stadtfestival „Netd@ys Berlin“ auf. Vom 15. bis 23. November sollen Unternehmen, Museen, Schulen, Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Medien und Institutionen „gemeinsam vernetzte Wege für vernetzte Kommunikation ebnen“: mit Projekten, Wettbewerben und Veranstaltungen in der ganzen Stadt. In den vergangenen Jahren haben sich stet rund 200 Partner engagiert, die an etwa 100 Orten mehr als 500 Aktionen veranstalteten. 15 000 Teilnehmer nutzten die Angebote. Anmeldeschluss ist der 10. September. Der Wettbewerb „Unser neues Europa in unserer Stadt“ ( 75 68 92 15 sowie www.netdays-berlin.de ) ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, eine eigene Website zu entwickeln und läuft noch bis 1. November.

EU-Schrottverordnung schafft Jobs

Spätestens in einem Jahr müssen die rechtlichen Grundlagen für die Rücknahme und Entsorgung von Elektronikschrott geschaffen sein. Dazu verpflichtet eine EU-Richtlinie ( www.bmu.de/files/elektro_eurichtlinie_geraete.pdf ). Pro Einwohner sollen etwa vier Kilogramm Altgeräte pro Jahr gesammelt werden. Das bedeutet laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( www.bitkom.de ) Gesamtkosten von rund 500 Millionen Euro jährlich. Aber wohl auch einige hundert Jobs. rch

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