Zeitung Heute : JUGENDFILM

Twilight – Biss zum Morgengrauen

Christina TilmannD

Liebe, Blut und Tod sind Bestandteile eines Vampirfilms. In „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ nach dem Bestseller von Stephenie Meyer gibt es: kaum Blut und Tod, und statt Liebe pubertäre Schwärmerei. Die vampirblasse Bella ist fasziniert von ihrem Mitschüler Edward, der schön, klug und rätselhaft ist, mal freundlich, mal abweisend, und, immer wenn die Sonne scheint, überhaupt nicht da. Eine Highschool-Romanze, in der es mehr um Außenseiterfreundschaft als um Untote geht und in der das Thema Sex (Blut!) zielgruppengerecht ausgespart bleibt. Regisseurin Catherine Hardwicke, durch Pubertätsfilme wie „Dreizehn“ bekannt, findet angemessen surreale Bilder für den simplen Stoff. Weniger romantisch Veranlagten sei der schwedische Film „So finster die Nacht“ empfohlen. Pubertätsromanze ohne Biss. Christina Tilmann

„Twilight – Biss zum Morgengrauen“, USA 2008, 122 Min.,

R: Catherine Hardwicke, D: Robert Pattison, Kristen Stewart

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