Zeitung Heute : Kaufmann und Sportsfreund

Weiterbildungsregelung für Mitarbeiter im Fitneßbereich4,4 Prozent der Deutschen besuchen ein Fitneßstudio, hat die Gesellschaft für Konsumforschung herausgefunden.Die Tendenz sei steigend, heißt es weiter - was man beim Blick auf die USA oder unsere Nachbarländer glauben mag.Dort tun sich zwischen acht und zehn Prozent der Bevölkerung in solchen Einrichtungen etwas Gutes.Etwa 6500 eigenständige Fitneßstudios mit rund 50 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gibt es hierzulande, eine spezielle Ausbildung jedoch nicht. Viele der Beschäftigten kommen aus Sport- oder sozialpflegerischen Berufen, manche bringen eine kaufmännische Lehre, andere wiederum ein abgebrochenes Studium mit."Der Wille zur Einführung eines anerkannten Ausbildungsberufs ist bei den zuständigen Stellen zu erkennen", beschreibt das Magazin "position" (1 / 98) des Deutschen Industrie- und Handelstags die Situation.Inzwischen gibt es immerhin eine Weiterbildungsregelung, den IHK-Fitneßfachwirt.Ziel war es, Mitarbeitern in Fitneßstudios Qualifikationen sowohl auf sportlichem als auch auf kaufmännischem Gebiet zu vermitteln und ihnen eine anschließende Prüfung sowie einen Titel zu bieten.Wie es im Magazin "position" heißt, besteht die Prüfung aus zwei gleichwertigen Schwerpunkten.Auf kaufmännischem Gebiet sind das unter anderem Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft, Personalführung, Datenverarbeitung und Marketing.Auf sportlichem Gebiet sollen die Prüflinge Kompetenzen unter anderem in der Sportmedizin, in Ernährungswissenschaft und in der Trainingslehre nachweisen.Praktisch geprüft wird in den Fächern Gymnastik / Aerobic und Geräte-Handling.pebe

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben