Zeitung Heute : Kellerkinder

Am 3. Februar 1945 warfen 1000 amerikanische Bomber ihre Last auf Berlin. Vier Augenzeugen berichten.

David Ensikat

Aufgezeichnet von David Ensikat

Berlin, die Stadt, von der der Naziterror ausgegangen war, war auch jene deutsche Stadt, auf die während des Zweiten Weltkrieges die meisten Bomben fielen. Bei 378 Luftangriffen kamen nach amtlichen Angaben mindestens 20 000 Menschen ums Leben, andere Quellen gehen von 50 000 aus. Der größte Angriff fand am 3. Februar 1945 statt, fast 3000 Menschen starben. Die 1000 Flugzeuge richteten in der Innenstadt ein Inferno an. Der Historiker Jörg Friedrich hat jetzt mit seinem Buch „Der Brand“ eine Debatte um den Bombenkrieg gegen Deutschland ausgelöst. War es gerechtfertigt, mit grausamen Angriffen gegen die Bevölkerung auf den ungleich grausameren Terror der Nazis zu reagieren? Welche Wirkung erzielten die Alliierten mit ihrer „Zermürbungstaktik“? Die Erinnerungen vierer Berliner an den Angriff vom 3. Februar 1945 illustrieren ausschnitthaft das Grauen und die Wirkung der Bombardements.

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