Zeitung Heute : Kultur ist, wenn man’s macht

Und wie! Jetzt investieren: in Zeitung als Kulturgut

Die Leute sollen nicht sagen, wir hätten keine Kultur. Kultur ist das, was uns stark macht: Zeitungskultur. Kultur des Umgangs. Kultur des Diskurses. Aber das wissen Sie ja. Oder nicht?

Beim vergangenen Mal haben wir Ihnen vom Tagesspiegel erzählt, dass er eine Idee sei, mit vielen Ideen jeden Tag. Hier sind nun einige neue, über den Tag hinaus. Im Mittelpunkt stehen zusätzliche Angebote, die den Debattencharakter hervorheben sollen, ihre Offenheit für Neues. Wenn das keine Kultur hat!

Am Sonntag werden die Seiten 4 und 5 nun unter dem Titel „Die Sonntagsfrage“ erscheinen, und die Beiträge sollen substanziell werden, dürfen aber auch mal subjektiv sein und ein wenig subversiv. Worüber könnte man besser reden oder rechten? So viele Fragen hält das tägliche Leben bereit. Wie krank sind unsere Kinder? Wie hart sind unsere Richter? Was ist ein guter Vater? Wie moralisch sind die Deutschen? Mal schauen, ob wir die Antworten finden. Zum jeweiligen Thema kann es einen Essay geben, eine Recherche, ein Interview, einen Gastbeitrag oder eine Reportage.

Außerdem erscheinen am Sonntag zwei Seiten „Meinung“, weil wir, Sie, ja zunehmend zu allem eine Meinung haben sollen, das geht bis hinein in Rateshows. Damit wir sie uns bilden können, gibt es mehr Beiträge, die Einordnung bieten und Orientierung.

Weil wir aber in Berlin sind, der Metropole, in der Sie das finden können, was viele andernorts vermissen, das wahre Leben nämlich, bieten wir zum Wochenende vier Seiten „mehr Berlin“. Unser Ziel ist es, wichtige Debatten in der Stadt klug, witzig und spritzig aufzugreifen – oder sie auch mal anzuzetteln. Das kann alle Themen beinhalten, bunt wie das Leben, ob Stadtentwicklung oder Oper, überhaupt die Kultur. Der Ton ist, ähnlich der „Sonntagsfrage“, subjektiv. Dazu dient vor allem eine Doppelseite, als sogenanntes Panorama gestaltet. Auf der ersten Seite können aktuelle Berliner Themen kommentiert werden, die vierte geht im Geist eines Stadtfeuilletons auf gesellschaftlich Relevantes spielerisch ein. Illustriert werden die Seiten mit bisher unbekannten oder wenig bekannten Werken von Malern, Grafikern, Architekten und Fotografen. Die Künstler werden auf der vierten Seite porträtiert.

Damit sind wir aber noch nicht am Ende! Wir bieten eine neue, deutschlandweit bisher nicht gekannte Seite rund ums Ehrenamt und soziales Engagement („Wer hilft wem“), eine Seite übers digitale Leben, mit allen gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten der Auswirkungen des Internets („Netzspiegel“) – und noch mehr, viel mehr.

Wir laden Sie ein: Schauen Sie doch mal selbst! Und schauen Sie bei uns vorbei. Investieren Sie ein wenig in Zeitungskultur. Tsp

Tagesspiegel - Debatten


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