Zeitung Heute : Kunst, Nicht-Kunst oder Netz-Kunst

VOLKER GRASSMUCK

Im Künstlerhaus Bethanien stellt der Moskauer Künstler Alexei Shulgin seine Projekte vorVOLKER GRASSMUCKDas Genre Netzkunst ist kaum erfunden, schon hat es laut Mitinitiator Alexei Shulgin seinen Höhepunkt überschritten.Für Künstler ist ein Medium interessant, wenn es jung ist."Videokunst war für mich aufregend, solange sie noch nicht etabliert war", sagt der 34jährige Moskauer."Aber die Dinge beschleunigen sich.Beim Internet war diese Phase sehr kurz.1997 war eindeutig das letzte Jahr dieser Periode." Die Definitionen von "Net-dot-Art" gehen in der kleinen paneuropäischen Gruppe von Aktivisten auseinander.Doch soviel ist klar, es geht nicht darum, Bilder von den Galeriewänden auf Webseiten zu bringen.Die spezifische Qualität des Mediums auszuloten ist ihr Ziel."Ich mag keine Computer", sagt der studierte Informatiker, der seit Oktober im Künstlerhaus Bethanien zu Gast ist, wo er in der vergangenen Woche seine Arbeit vorstellte.Ihn interessiert das Internet als Medium der Kommunikation. Bei Shulgins Projekt "Refresh", wie alle seine Arbeiten unter

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