Zeitung Heute : KURZ NOTIERT

Ferienworkshop im Britzer Garten



Das Freilandlabor Britz e.V. im Britzer Garten lädt Kinder zwischen sieben und zehn Jahren zu einem zweitägigen Ferienworkshop am 22. und 23. Juli, jeweils von 11 bis 16 Uhr, ein. Das Thema lautet: Karpfen, Frosch und Ente. In dem Workshop soll herausgefunden werden, was alles in und an den Seen des Britzer Gartens lebt. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro einschließlich Parkeintritt und Getränke. Anmeldung unter Telefon 703 30 20. Tsp

Verwandelte Brachflächen

Cottbuser Studenten haben zehn ungenutzte Grundstücke in der zweitgrößten brandenburgischen Stadt in Gärten verwandelt. Sie können voraussichtlich bis Ende Juli besichtigt werden. An dem Projekt von Hochschule und Stadt mit dem Titel „Hier ist der Garten“ haben sich 44 Studenten der Architektur und Stadtplanung beteiligt. Für die Bürger soll das Projekt eine Anregung sein, die Grundstücke nicht nur als Schandflecke, sondern als potenzielle Freiräume für eigene Aktivitäten wahrzunehmen. Inspiration ist das „Guerilla Gardening“, eine vor acht Jahren in London entstandene Bewegung. Dabei geht es darum, ungenutzte Flächen mit Blumen und Pflanzen für eine Saison in Besitz zu nehmen. ddp

Algenwachstum bremsen

Schwimmpflanzen können das Algenwachstum im Gartenteich bremsen. Geeignet sind Wasserhyazinthen, Wassersalat oder Algenfarn, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Auch Wasserpflanzen mit Schwimmblättern wie die Seerose bieten sich an. Die Schwimmpflanzen sollten allerdings nicht die gesamte Teichoberfläche bedecken, denn auch Unterwasserpflanzen brauchen Licht. Begünstigt wird das Algenwachstum durch Sonnenschein und warme Temperaturen. Ursache sind meist Sauerstoffmangel und organische Substanzen, die sich im Teich zersetzen. Sinnvoll ist außerdem, die Algen gleich nach ihrem Auftreten aus dem Wasser zu fischen. dpa

Spät blühende Clematis

Clematis zählen Hobbygärtner meist zu den typischen Sommerblühern. Doch manche der Waldreben blühen bis in den späten Herbst hinein, heißt es beim Zentralverband Gartenbau (ZVG). Ihre Blüten sind zwar nicht so groß wie die der Clematis-Hybriden. Das machen sie aber durch Reichblütigkeit mühelos wett. Reizvoll sind beispielsweise Clematis orientalis und Clematis tangutica, die in für Waldreben ungewöhnlichem Gelb blühen. Besonders ausdauernd blüht die Sorte ,Helios‘, die von Mai bis Oktober mit Blütenflor erfreut und sich mit ihrem niedrigen Wuchs auch im Kübel gut macht. Spielt das Wetter mit, öffnet die bis zu viereinhalb Meter hohe ,Bill MacKenzie‘ sogar noch im November Blüten. Das gilt auch für Clematis fargesioides, die im Juli oder August mit ihrem schneeweißen Blütenschaum startet, der kein Ende zu finden scheint. Sie ist unkompliziert, braucht aber Platz für ihre langen, geschmeidigen Triebe. Etwas für Kenner ist Clematis rehderiana. Zierliche cremegelbe Glöckchen schmücken die Pflanze von August bis November. Der zarte Schlüsselblumenduft erhöht das Vergnügen. Die weißen Sternblütchen von Clematis terniflora ,Robusta‘ warten mit Jasminduft auf. Auch für sie ist die Herbstblüte von August bis Oktober typisch. dpa

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar