Zeitung Heute : KURZ NOTIERT

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Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) nimmt Bewerbungen junger Leute entgegen, die für Jobs als Animateure bei Touristikunternehmen interessieren. Zu vergeben sind Anstellungen in der Sommersaison, überwiegend von März bis Oktober. Interessenten, die mindestens eine Fremdsprache beherrschen und Erfahrungen in Kinder, Sport- oder Abendshow-Animation haben sollten, bewerben sich zunächst an die ZAV. Entspricht das Profil eines Bewerbers den Vorstellungen der Arbeitgeber, wird er zu einer Auswahlveranstaltung eingeladen. Ausführliche Infos unter 02 28 / 713 13 94, oder E-Mail: bonn-zav.animation@arbeitsagentur.de. * * *

Anders bewerben. Die erfolgreiche berufliche Selbstvermarktung und Präsentation als Bewerber steht im Mittelpunkt eines Workshops, der am 15. Januar 2005 von Online-Berater Gerhard Winkler in Berlin angeboten wird. Das Leitmotiv des Tagesseminars von 9 Uhr bis 16 Uhr 30 soll „Anders bewerben“ heißen. Anmeldung unter 030/21 91 79 16 sowie auch www. job-chance-berlin.de oder www. jova-nova.com. Kosten: 49 Euro.

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Anti-Stress-Training. Einen zweitägigen Anti-Stress-Workshop bietet die cmi Kommunikation und Medien GmbH am 25. und 26. Februar in der Evangelischen Fachhochschule Berlin. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen und Tipps zur Stressbewältigung im beruflichen Alltag. Mehr Infos unter 030/327 80 80.

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Existenzgründungsberatung. Am 17. Januar startet die Midas Unternehmensgruppe ( 030/53 04 10 66) eine halbjährige geförderte Weiterbildung zum Unternehmensberater und Existenzgründungsberater. Dreitägige Existenzgründerseminare starten am 11. und am 17. Januar im TGS Oberschöneweide. „Buchführung für Existenzgründer“ lautet ein Seminarangebot von Interdata Berlin (www.interdata-berlin.de, 030/ 461 42 92). Die nächsten Kurstermine sind am 12., 15., 19. und 29. Januar.

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Teilzeitarbeit. Der Trend zu mehr Teilzeitarbeit in Deutschland hält an. Im Jahresdurchschnitt 2003 standen nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gut 27 Prozent der abhängig Beschäftigten in einem Teilzeitarbeitsverhältnis. Nach einer aktuellen IAB-Studie haben im vergangenen Jahr fast 128 000 Vollzeitbeschäftigte einen Antrag auf Teilzeitarbeit gestellt – 44 000 mehr als im Jahr 2001. Der Anteil der Anträge von Männern ist leicht auf 27 Prozent gestiegen. Mit dem im Jahr 2001 in Kraft getretenen Gesetz soll eine beschäftigungsorientierte Verteilung des Arbeitsvolumens erreicht werden. Die IAB-Studie nun: Durch den Wechsel von bisher Vollzeitbeschäftigten in Teilzeitarbeit wurden häufig weitere Arbeitnehmer eingestellt oder Personalabbau vermieden. Insgesamt waren rund 40 Prozent der personalpolitischen Reaktionen der Arbeitgeber „beschäftigungsrelevant“, rund 6o Prozent der betrieblichen Reaktionen dagegen waren „produktivitätswirksam“: Beispielsweise wurde die Arbeit verdichtet, indem die Betriebe Aufgaben auf andere Beschäftigte verlagerten, ohne weiteres Personal einzustellen. Das IAB zieht eine positive Bilanz des Teilzeitgesetzes, obwohl nur in acht Prozent der Betriebe tatsächlich Anträge auf Teilzeit gestellt wurden – und sich diese Anträge auf größere Unternehmen konzentrierten. Der IAB-Kurzbericht „Teilzeitarbeit: Ein Gesetz liegt im Trend“ von Susanne Wanger steht unter http://doku.iab.de/kurzber/2004/kb1804.pdf im Internet. rch

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