Zeitung Heute : Kurzmeldungen

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KNOCHEN

In Fahrradläden, aber auch Supermärkten kommt heute kaum ein Fahrrad ohne aus, bei der „Tour“ sieht man sie nie: Stoßdämpfer. Bei Straßenfahrten werden sie nicht gebraucht und wären nur überflüssiger Ballast. Die kleinen, meist unmerklichen Stöße beim Fahren mit dem Fahrrad federn nämlich die Reifen ab solange diese nicht zu hart oder kaum aufgepumpt sind. Wer aber sehr viel über Kopfsteinpflaster fährt oder aber, wer „downhill“ durch die Natur brettert, der sollte sich überlegen, wie er seine Gelenke schont. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Die einer Teilfederung, etwa nur des Sattels oder der Vordergabel, oder die Vollfederung, genannt „Fully“. Vollgefederte Räder sind besonders für Menschen mit bestehenden Gelenk- oder Knochenschäden zu empfehlen. Für alle aber gilt: Die Federung muss auf das Körpergewicht und das Fahrverhalten individuell eingestellt werden, sonst hilft sie nicht, und man hoppelt entweder viel zu weich auf seinem Rad – oder bekommt bei zu hart justierter Federung doch alle Stöße in die Bandscheibe.

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