Zeitung Heute : Leben in Bagdad

ZAHLEN, BITTE

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Zusammengestellt von Christoph Koch

100 000 irakische Dinar (etwa 50 Euro) verdient ein Hafenmanager zur Zeit in Bagdad, unter Saddam Hussein waren es 3500 Dinar. Quelle: Guardian.

14 000 Iraker lebten im Bezirk „Muhallah 665“, der früher Angehörigen von Armee und Geheimdienst und treuesten Saddam-Anhängern vorbehalten war; heute wohnen dort Kriegswitwen und pensionierte Generäle. Quelle: Los Angeles Times.

7500 Dollar kostet ein Generator, der groß genug ist, ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Quelle: Guardian.

4000 Wächter sollen die Wasser- und Stromnetze Bagdads gegen Anschläge und Sabotageakte schützen. Quelle: Financial Times Deutschland.

800 Banknoten in der üblichen Stückelung von 250 Dinar bekommt man für etwa 100 Euro – größere Mengen werden nicht mehr gezählt, sondern gewogen. Quelle: Financial Times Deutschland.

30 Plätze in der Fifa-Weltrangliste hat die irakische Fußball-Nationalmannschaft nach Ende des Krieges gutgemacht – obwohl die Spieler in Bagdad aus Angst vor Räubern oft bewaffnet zum Training fahren. Quelle: Frankfurter Rundschau.

15 Jahre beträgt das offizielle Mindestalter für einen Job als Tagelöhner bei den Aufräumarbeiten in Bagdad. Viele der Arbeiter sind deutlich jünger. Quelle: Los Angeles Times.

3 Stunden kann ein Taxifahrer nach eigenen Angaben am Tag fahren, die restliche Zeit wartet er auf Benzin. Quelle: Sat 1.

3 Worte brauchte Zivilverwalter Paul Bremer, um der Weltöffentlichkeit die Verhaftung Saddam Husseins in einem Erdloch zu melden: „We got him.“ Quelle: Süddeutsche Zeitung.

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