Zeitung Heute : Leichter in den Beruf

Die Jobconnection gibt Absolventen Starthilfe

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Es war ein glücklicher Zufall. Ute Reh brütete gerade mit einer Freundin im Café über den Einstieg ins Berufsleben, als ihr eine Werbepostkarte der Jobconnection der Humboldt-Universität ins Auge fiel. Die Idee, mit Unternehmensvertretern direkt und unmittelbar über konkrete Beschäftigungsmöglichkeiten in vertrauter Uni-Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, gefiel der jungen Architektin sofort. Sie beschloss, die Jobconnection zu besuchen.

Vom regen Treiben im Foyer und im Senatssaal der Humboldt-Universität war die junge Frau überrascht. Ihre Aufregung, erinnert sie sich, legte sich rasch angesichts dieser lockeren Atmosphäre. „Nachdem ich mit mehreren Ausstellern gesprochen hatte, wurde mir erst bewusst, wie vielseitig mein Studium einsetzbar ist“, berichtet Ute Reh. Im direkten Kontakt hatte sie das Gefühl, besser überzeugen zu können, als mit schriftlichen Bewerbungen.

Bereits beim ersten Gespräch mit Andreas Goldbohm, dem Vertriebsleiter der Gasag in Berlin, vereinbarten beide ein Traineeprogramm, das sie durch alle Abteilungen führte. Nun verstärkt Ute Reh das Vertriebsteam. Für Andreas Goldbohm ist die Jobconnection mittlerweile zum festen Termin im Veranstaltungskalender geworden. Auch beim nächsten Mal, am 29. Januar 2003, wird er wieder dabei sein.

Ihre Teilnahme haben angekündigt: die Beratungsagenturen Arthur Andersen und Pricewaterhouse-Coopers, die Bewag, die Dresdner Bank und das Auswärtige Amt. Hansjürgen Rosenbauer, der Intendant des ORB, wird Beschäftigungschancen in den Medien vorstellen. Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie bietet Tipps zum Berufseinstieg. Interessenten können sich bei ihren Bewerbungsunterlagen vom Career Center der Humboldt-Universität beraten lassen.

Die Jobconnection ist für die Studierenden und Absolventen aller Berliner und Brandenburger Hochschulen kostenlos. Lars Beineke

Weitere Informationen im Internet: www.hu-berlin.de/jobconnection

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