Zeitung Heute : Leichtes Spiel auf schwerem Boden

Viele heimische Gehölze und Stauden vertragen tonig-lehmige Erde

Tonig-lehmige Böden sind für Gartenbesitzer eine große Herausforderung: Sie lassen sich nicht nur sehr viel schwerer bearbeiten, für viele Pflanzen ist die doch recht kalte Erde nicht besonders gut geeignet, heißt es beim Zentralverband Gartenbau (ZVG). Doch es gibt auch viele Gehölze und noch mehr Stauden, die solche Böden mögen.

Zu den heimischen Arten, die derartige Standorte gut vertragen, zählen Feld-, Spitz- und Bergahorn. Erle, Vogelkirsche, Eiche sowie Hain- und Rotbuche gehören ebenfalls dazu. Wo Platz ist, kann eine Walnuss ihre majestätischen Blätter entfalten. Dazu kommen Gartengehölze wie Magnolie, Amberbaum, die vielen Zierkirschen, Spindelsträucher und zahlreiche Schneeballarten. Die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) bringt Farbe in den lehmig-tonigen Garten, ebenso der Sommerflieder und die zierlichen Deutzien. Hecken aus Liguster, Hain- und Rotbuche oder dunkler Eibe können den Garten einfassen. Im Herbst lässt der Gingko sein goldgelbes Laub über dem lehmigen Standort erstrahlen.

Lang ist die Liste der Stauden, die lehmige Böden lieben, sofern sie genügend Humus und Luft bekommen. Maiglöckchen, Narzissen, Trollblumen und Gemswurz können dann das Frühjahr bestimmen. Pfingstrosen entwickeln sich in majestätischer Pracht. Ihnen folgen die Blüten von Rittersporn, Phlox und weißen Margeriten. Die zarten, filigranen Astilben zaubern alle Schattierungen von Weiß bis Purpur.

Im Spätsommer entsteht ein Blütenmeer aus Staudensonnenblumen, Sonnenbraut, Sonnenauge, Kokardenblume und Raublatt-Astern. Sie leiten über in den Herbst zum Blau des mächtigen Eisenhuts. dpa

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