Zeitung Heute : LITERATEN

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Julien Green , 19001998. Der Sohn amerikanischer Eltern lebte in Paris und schrieb 18 Romane, die sich mit der düsteren Seite des Menschen, Lebens-

angst, Verbrechen und Wahnsinn beschäftigen.

Henry Green , 1905-1973, hieß eigentlich Yorke mit Nachnamen. Er schämte sich allerdings für seine reiche Abstammung und lebte unter Pseudonym, eremitenhaft und fotoscheu in London. In neun Romanen erkennt man seine Vorliebe für das Makabre und Absurde.

Graham Greene , 1904-1991. Vielleicht lag es daran, dass er der Sohn des Schuldirektors im englischen Berkhamsted war: Greene war bei den Mitschülern isoliert – die Einsamkeit des Einzelnen wurde sein literarisches Hauptmotiv. Dem Horror der menschlichen Existenz entfloh er durch das Schreiben von 30 Romanen.

Max von der Grün (Foto), geb. 1926, arbeitete 13 Jahre als Bergmann und Grubenlokomotivführer und galt dann als „Arbeiterschriftsteller“ in der Gruppe 61. Er veröffentlicht auch Kinderbücher und lebt in Dortmund.

Durs Grünbein , geb. 1962 in Dresden, schreibt Lyrik und Essays. Der Büchner-Preisträger lebt in Berlin. ded

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