Zeitung Heute : Luk Perceval, Theaterregisseur

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Sehr lange küssen.

2. Zu Hause: Sein.

3. An Opern: Wenn es klappt: das Gleichgewicht zwischen Realität und Sehnsucht.

4. An Claudio Monteverdi: René Jacobs, musikalischer Leiter meiner „Marienvesper“-Inszenierung.

5. An der Staatsoper Unter den Linden: Die Verkehrs- zeichen der Vergangenheit.

6. An Proben: Das Erfinden.

7. An sakraler Musik: Die Verzweiflung.

8. An Berlin: Das Publikum.

9. An Deutschland: Die Leidenschaft.

10. An Belgien: Die Anarchie.

11. An meinem Leben: Die Freiheit.

12. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

Das hat mich gefreut.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Eine Küche voller Abwasch.

2. Zu Hause: Anrufe.

3. An Opern: Den Aufwand.

4. An Claudio Monteverdi: Nix.

5. An der Staatsoper Unter den Linden: Den Weg zur Probebühne.

6. An Proben: Der Kampf um die Konzentration.

7. An sakraler Musik: Dass sie ein elementares Bedürfnis zu propagandistischen Zwecken missbraucht.

8. An Berlin: Vodafone.

9. An Deutschland: Die Unflexibilität.

10. An Belgien: Die Gleichgültigkeit.

11. An meinem Leben: Fragebögen.

12. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Hat mir gut gefallen (der Klischeesatz deutscher

Intendanten).

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