Zeitung Heute : Luxuriöser Off-Roader

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Der schon ein wenig in die Jahre gekommene Kia Sportage und der leichte Geländewagen Retona sind derzeit die einzigen Angebote der Hyundai-Marke Kia auf dem Off-Road-Sektor. Doch mit dem Kia Sorento, der dieser Tage seinen ersten Auftritt auf der Auto Show in Chicago hatte, möchte man künftig auch in diesem Marktsegment kräftiger mitmischen - vor allem in der Spitzenklasse der Sport Utility Vehicles, die mit hohen Leistungen und hohem Ausstattungskomfort glänzen. Denn ins Visier genommen hat man bei Kia mit dem luxuriösen Sorento, der die Eigenschaften eines Off-Roaders mit der Eleganz, dem Komfort und dem Fahrspaß einer Limousine kombiniert, keine Geringeren als den M-Klasse von Mercedes-Benz oder den Lexus RX 300. Und aktiv sein möchte man nicht nur auf dem amerikanischen Markt, sondern vom Juli an auch in Europa. Die nötige Unterstützung, um auch den Anforderungen europäischer Käufer zu genügen, holte man sich bei Porsche. Denn das Entwicklungszentrum in Weissach hat maßgeblichen Anteil an der Fahrwerksentwicklung für den Sorento.

Unter dessen Motorhaube arbeiten künftig drei Triebwerke - ein Diesel und zwei Benziner. Der Diesel ist ein direkt einspritzender aufgeladener 2,5-Liter mit Common Rail von Bosch und einer Leistung von 103 kW (140 PS), der im Juli eingeführt wird. Im Oktober folgt ein ebenso starker 2,4-Liter-Benziner. Beide Versionen haben einen zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung. Als Spitzenversion wird es einen 3,5-Liter-Sechszylinder mit 143 kW (195 PS) geben, der einen permanenten Allradantrieb mit moderner "torque-on-demand"-Technik hat, die für jede Fahrsituation automatisch die optimale Kraftverteilung zwischen den Antriebsachsen bereitstellt.

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