Zeitung Heute : MEDIENMUSEEN

MEDIENMUSEEN

Die Entwicklung von Rundfunk und Fernsehen zeigt das Deutsche Rundfunk-Museum in seiner Dauerausstellung (Gebäude am Fuß des Funkturms auf dem Messegelände, t 302 81 86).Nicht nur technische Gerätschaften wie Senderöhren und Schaltbilder oder Kameras und Fernsehleuchten werden gezeigt.Die Medien werden auch in ihre Zeitumstände gestellt und durch historische Aufnahmen zum Leben erweckt.Das Museum ist außer dienstags täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Einige besonders schöne Röhrenempfänger sind im Uckermärkischen Volkskundemuseum in Templin (Prenzlauer Tor, t 03987 / 27 25) zu sehen.Eigentlich widmet sich das Museum der Kulturgeschichte der Menschen im Seengebiet.Mit dem Ankauf einer Spezialsammlung zur Rundfunkgeschichte von 1923 bis Ende der fünfziger Jahre wurde aber ein sehenswerter Schwerpunkt hinzugewonnen (Di.bis Fr.9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr, Sb.und So.13 bis 17 Uhr). Eine Abteilung Nachrichtentechnik hat das Deutsche Technikmuseum Berlin (Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin-Kreuzberg, t 25 48 40).Highlights darin sind der Nachbau der weltersten Fernsehanlage, die Manfred von Ardenne 1931 auf der IFA vorstellte.Daneben kann man das älteste funktionsfähige Schwarzweißfernsehstudio aus dem Jahr 1958 bestaunen.In der Abteilung Datentechnik präsentiert das Museum unter anderem einen Nachbau des weltersten Computers, der Z 1 von Konrad Zuse. Friedrich Wilhelm Murnau ist die aktuelle Ausstellung im Potsdamer Filmmuseum im Marstall unweit der Langen Brücke gewidmet (Di.bis Fr.10 bis 17 Uhr, Sb.und So.10 bis 18 Uhr, bis 24.September).Die Schau des Düsseldorfer Filminstituts analysiert die Arbeit des Stummfilmregisseurs und behandelt Themenkomplexe wie "Lichtspiele - Schattenspiele", "Tiefenschichten", "Schrift-Bilder" oder "die Stadt als Dorf".Umrahmt wird die Ausstellung von Filmvorführungen: 29.August, 19 Uhr, Murnaus Film "Tabu", an der Kinoorgel begleitet von Helmut Schulte; Sonnabend 30.August, 17 Uhr, "Tabu" ohne Live-Musik; 4.September, Verfilmungen der Novelle "Die Reise nach Tilsit" von Hermann Sudermann, 19 Uhr, Murnaus "Sunrise", 21 Uhr, Veit Harlans "Die Reise nach Tilsit", mit einer Einführung von Guido Altendorf. Der frühen Sendetechnik für den drahtlosen Rundfunk widmet sich das Sender- und Funktechnikmuseum in Königs Wusterhausen (Funkerberg Haus 1, Di.bis Fr.9 bis 16, Sb.und So.10 bis 17 Uhr, t 03375 / 294 755).Von der Autobahnabfahrt KW am südlichen Berliner Ring ist noch ein 210 Meter hoher Sendemast zu sehen.Die Schau zeigt bizarre Gerätschaften, etwa die riesigen Quecksilber-Dampf-Gleichrichterröhren.

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