Zeitung Heute : Millionen aus der Wirtschaft

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Nach Soforthilfen in Höhe von mehreren Millionen Euro laufen nun auch langfristige Aktionen an. Besonders in der AsienPazifik-Region vertretene Unternehmen engagieren sich. „Fachkräfte vor Ort können viel besser, effektiver und schneller beurteilen, wie und wo Hilfe gebraucht wird“, sagt Monika Stärk, Geschäftsführerin des Ostasiatischen Vereins, ein Träger des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Je eine Million Euro spendeten Bayer , Tchibo/Beiersdorf und BASF. Der Chemieriese, der mit rund 10 000 Mitarbeitern im Krisengebiet vertreten ist, will zudem die von Angestellten bis Ende Januar gespendete Summe verdoppeln. Mit demselben Versprechen animiert auch die Bahn ihre Mitarbeiter.

Zudem fließen Sachspenden. So schickt Henkel Kleidung und Hygieneartikel aus eigener Produktion in die Region; der Technologiekonzern Linde spendet zusätzlich zu 350 000 Euro an „Ein Herz für Kinder“ Medizingase und Gabelstapler. Engagiert zeigen sich auch IBM , Cisco und Siemens , die Fachleute zum Wiederaufbau der Infrastruktur in die Region entsandt haben. Die Telekom verzichtet bei den TV-Galas auf ihre Telefongebühren. Bei anderen Firmen wie MAN und Thyssen-Krupp laufen noch Gespräche, wie und wo man sich einbringt. Auch bei der Berliner Schering AG wird zurzeit sondiert, welche langfristigen Hilfsprojekte man unterstützen will. Neben Konzernen helfen auch kleine Firmen wie die Bremer Reederei Eugen Friederich , die seit 20 Jahren in Sri Lanka aktiv ist. Direkt nach der Flut organisierte sich vor Ort ein Helferteam.tak/obs

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