Zeitung Heute : Ministerium will das Bombodrom unbedingt nutzen

Potsdam/Berlin - Das Bundesverteidigungsministerium hält auch nach der massiven Kritik des Bundesrechnungshofs an seinen Plänen für den Bombenabwurfplatz in Brandenburg fest. Zugleich wächst auch der Druck aus dem Bundestag auf das Ministerium, die umstrittenen Pläne für das „Bombodrom“ aufzugeben. Während ein Ministeriumssprecher erklärte, es gebe keine Alternative zu dem Luft-Boden-Schießplatz bei Wittstock, sehen Brandenburger Politiker keine Rechtfertigung mehr für die Pläne. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bezeichnete das Projekt als „nicht nur juristisch, sondern auch finanziell unsinnig“. Der Rechtsanwalt Reiner Geulen, der die Kläger gegen den Übungsplatz vertritt, bezeichnete den Rechnungshofbericht als „Todesurteil“ für das Projekt. Tsp

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