MODE FÜR ALLE : Modegeschichte in Schwarz-Weiß

Foto: Frank Horvat
Foto: Frank Horvat

Er kaufte seine erste Kamera mit 17, als ihm ein Freund sagte, dass man damit Mädchen beeindrucken könne. Frank Horvat versuchte sich zunächst als Fotojournalist, reiste nach Indien und in den Nahen Osten. Doch so richtig kam die Karriere des gebürtigen Italieners ins Rollen, als er 1955 nach Paris umzog. Dort lernte er Henri Cartier-Bresson und Robert Capa kennen, fotografierte für die Agentur Magnum. Ab 1958 verschrieb sich Horvat der Modefotografie, arbeitete erst im Auftrag von „Vogue“ und „Elle“, in den folgenden zwei Jahrzehnten für alle führenden Modemagazine in Europa und den USA. Aus der journalistischen Arbeit übernahm Horvat die Kleinbildästhetik, ein Novum in der Modefotografie. Oder er ließ die Models auf der Straße posieren und erzeugte damit einen Look nah am echten Leben. Horvats Bilder gehören zu den Sammlungen des New Yorker MoMA und des Pariser Centre Pompidou und wurden international vielfach ausgestellt. In Berlin gibt die Galerie Hiltawsky nun einen Überblick über 30 Jahre seines Schaffens. Außerdem ist dort sein neuer Fotoband „House With Fifteen Keys“ erhältlich. Eintritt frei. rel

Bis 1.3., Mi–Sa 14–18 Uhr, Galerie Hiltawsky, Tucholskystr. 41, www.hiltawsky.com

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar