Zeitung Heute : n-tv will 1998 in die schwarzen Zahlen

n-tv will 1998 in die schwarzen ZahlenAls dritte private Fernsehstation

Der private Nachrichtensender n-tv will im nächsten Jahr die Anlaufverluste hinter sich lassen und schwarze Zahlen schreiben."Damit wären wir erst der dritte deutsche Fernsehsender nach RTL und Pro Sieben, der in die Gewinnzone aufsteigt", sagte der geschäftsführende Gesellschafter des Senders, Karl-Ulrich Kuhlo, am Sonnabend. Der Sender befinde sich in einer "neuen und sehr konstanten Aufwärtsphase".Die positiven Trends hätten sich aufgrund des Interesses der privaten Aktienanleger an der Börsenberichterstattung und Ereignissen wie das Oder-Hochwasser stabilisiert.n-tv legte in den Tagesnettoreichweiten um 19 Prozent in den vergangenen acht Monaten zu, allein im August um 31 Prozent. Das Interesse an der Wirtschaftsberichterstattung sei ausschlaggebend für drei Spitzenwerte am Tag, jeweils zur Sendung "Telebörse".Kuhlo: "Jetzt trifft das ein, was ich von Anfang an gesagt habe - nämlich, daß man mit Wirtschaftsnachrichten Marktanteile bekommen kann." Ausdruck dessen sei auch die Verweildauer im Programm, die sich seit Sendestart 1993 auf fast 18 Minuten verdreifacht habe. Vom 1.September an werden zahlreiche Neuerungen im Programm zu finden sein, darunter auch drei neue Talkshow-Moderatoren: Erich Böhme ("Talk im Turm"), Heinz Eggert (ehemaliger Innenminister Sachsens) und Lothar Späth (Vorstandschef der Jenoptik AG).dpa

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