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Einfache Mehrheit für Dachreparatur



Schneefreie Stellen auf dem Dach oder Eiszapfen an der Regenrinne sind oft ein Zeichen für eine schlechte oder beschädigte Wärmedämmung. Eine Reparatur kann in Häusern mit mehreren Wohnungseigentümern dann durch eine förmliche Abstimmung beschlossen werden. Für solch eine modernisierende Instandsetzung reicht die einfache Mehrheit, erklärt der Verein Wohnen im Eigentum in Bonn. Allerdings muss die Maßnahme wirtschaftlich sein, sich also innerhalb von zehn Jahren lohnen. Müssen mehr als zehn Prozent der Dachfläche repariert werden, entfällt das Kriterium der Wirtschaftlichkeit. Auch eine solche Reparatur kann mit einfacher Mehrheit beschlossen und von jedem Eigentümer verlangt werden. Ist das Dach intakt, müssen drei Viertel der stimmberechtigten Eigentümer und mehr als die Hälfte aller Miteigentumsanteile zustimmen.dpa

Lametta muss komplett vom Baum

Wer seinen Weihnachtsbaum nicht richtig entsorgt, schadet der Umwelt. „Bevor der Baum weggebracht wird, müssen jedes Lametta und alle alten Kerzen und Kugeln entfernt werden“, sagt Karsten Hintzmann vom Bundesverband der deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft in Berlin. Christbäume werden vielerorts von den kommunalen Bau- und Recyclinghöfen zu Kompost verarbeitet. Baumschmuck könnte diesen zum Beispiel mit Schwermetallen verunreinigen. Werden die Bäume – wie in Berlin – vor der Haustür abgeholt, sollten sie vorher nicht zersägt, zusammengebunden oder in ein Netz gesteckt werden, rät Hintzmann. Besser sei es, sie einfach auf die Straße zu stellen. „Alles andere macht den Abholern zusätzliche Arbeit.“ Die Abholtermine der BSR findet man nach Bezirken sortiert im Internet unter www.bsr.de dpa

Zweigriffarmaturen wenig sinnvoll

Nostalgisch anmutende Zweigriffarmaturen liegen im Trend. Die Stiftung Warentest in Berlin weist aber darauf hin, dass sie einen technischen Rückschritt und damit einen Komfortverlust bedeuten. So müsse die Temperatur durch mühsames Regeln der Ventile für Kalt- und Warmwasser stets neu gefunden werden. Das kostet Zeit und Geld. Im Vergleich zu Einhebelmischern wird mehr Wasser und mehr Energie zum Aufheizen verbraucht.dpa

Bei Kälte feuchte Keller lüften

Hausbesitzer sollten bei den derzeit niedrigen Temperaturen feuchte Keller kräftig lüften. Der Vorteil: Kalte Luft ist extrem trocken, erklärt Siegmund Chychla vom Mieterverein Hamburg. Wer immer wieder mit Feuchtigkeit im Keller zu kämpfen habe, sollte daher an besonders kalten Tagen täglich eine Viertelstunde die Tür oder das Fenster nach draußen öffnen. Das ziehe die Nässe aus dem Raum. Während die Luftfeuchtigkeit im Sommer häufig bei bis zu 100 Prozent liege, sinke sie zurzeit unter die Zehn-Prozent-Marke.dpa

Senioren nutzen selten Hausnotrufe

Senioren nutzen Hausnotrufe laut einer Studie nur selten. Der Altersforscher Klaus Pfeiffer vom Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart sieht einen Grund hierfür darin, dass die Notrufe meist auf Wunsch der Angehörigen und nicht der Senioren eingerichtet werden. Wichtig sei, dass die Anbieter der Systeme den Senioren die Technik erläutern und das Verhalten in Notfällen mit ihnen durchspielen. Nur so könne man Vorbehalte abbauen, sagt Pfeiffer in der Zeitschrift „Senioren-Ratgeber“ (Ausgabe 01/2011). Bisher versuchten die Älteren oft, sich selbst zu helfen – auch aus Angst, dass ein Alarm zur Einweisung in eine Klinik führen könne.dpa

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