NACHRICHTEN : NACHRICHTEN
30.07.2011 02:00 UhrKranke Bohnenblätter vernichten
Bohnenrost macht derzeit Stangen- und Buschbohnen zu schaffen. Die ersten kranken Blätter sollte man daher frühzeitig abpflücken und vernichten. Richtig bekämpfen könne man die Pilzerkrankung mit Flecken und Pusteln an den Blätter jedoch nicht, erläutert der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Vielmehr müsse man im kommenden Jahr die Anbaufläche wechseln, um einem erneuten Befall wirksam vorzubeugen. Die Kletterhilfen sollten nach der Benutzung gründlich gereinigt und mit kochendem Wasser übergossen werden, um die Pilzsporen abzutöten.
dpa
Fruchtfliegen Nahrung entziehen
Gärendes Obst und Reste von Fruchtsäften oder Wein locken im Sommer schnell lästige Fruchtfliegen an. Schmutziges Geschirr sollte daher nicht länger als nötig in der Küche herumstehen. Das rät der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Auch Sekt-, Bier- oder Salatsoßenreste an Tellern und Gläsern sind bei den kleinen Insekten beliebt und werden daher besser umgehend entfernt. Aus dem gleichen Grund sollten auch Müll- und Komposteimer bei wärmeren Temperaturen noch öfter geleert und gereinigt werden als ohnehin schon.dpa
Ältere Nachbarn sind hilfsbereiter
Junge Menschen kümmern sich weniger um die Belange ihrer Nachbarn als ältere. 78 Prozent der Befragten einer Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid in Bielefeld gaben an, freiwillig eine Wohnung zu hüten. In der Gruppe der unter 30-Jährigen würden hingegen 67 Prozent diese Aufgabe nicht übernehmen. Außerdem bewahrten 61 Prozent der Älteren einen Ersatzschlüssel auf, aber nur 38 Prozent der jüngeren Befragten. Eine Selbstverständlichkeit scheint es hingegen für fast alle Befragten (92 Prozent) zu sein, Pakete für die Nachbarn anzunehmen. Für die repräsentative Umfrage im Auftrag des Immobilienunternehmens Deutsche Annington in Bochum wurden 1000 Mieter in Deutschland befragt.dpa
Wäsche im Sommer auf die Leine
Der Wäschetrockner sollte im Sommer Pause machen. Verbraucher könnten ihre Stromrechnung deutlich senken, wenn sie ihre Wäsche auf der Leine trocknen, erklärt das Verbraucherportal Toptarif in Berlin. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 435 Kilowattstunden im Jahr würden durch den Verzicht in den drei Sommermonaten 145 Kilowattstunden weniger Strom verbraucht. Bei einem Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde bedeute das eine Entlastung von etwa 36 Euro. dpa
Kirschen und Wasser vertragen sich
Kein Wasser auf Kirschen: Dieser Rat ist passé, erläutert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) in Bonn. Er stamme aus einer Zeit, als Leitungswasser noch nicht so keimarm war wie heutzutage. Daher konnte es damals bei der Kombination von Kirschenverzehr und Wassertrinken durchaus zu Durchfall und Magenproblemen kommen. Auch wenn Ärzte keinen Zusammenhang zwischen Hefepilze auf der Schale und Übelkeit sehen: Kirschen sollte man vor dem Essen gut waschen, rät die BVEO – und außerdem nicht übermäßig viele auf einmal essen. Denn sonst könne es sein, dass es der Magensäure nicht mehr gelingt, eventuell noch auf der Schale verbliebene Keime abzutöten. Und diese könnten dem Magen dann doch zu schaffen machen, so die Experten. dpa








