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Bundesrichter heben Urteil

zur Privatschulförderung auf



Der Rechtsstreit um die Landesförderung von Privatschulen in Baden-Württemberg geht in eine neue Runde. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hob ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück nach Mannheim. Der VGH muss nun noch einmal klären, ob Waldorfschulen mehr Geld vom Land verlangen können. Im Juli 2010 hatten die Mannheimer Richter entschieden, dass Eltern durch das Schulgeld nicht übermäßig belastet werden dürfen. Das Land müsse Privatschulen, die Kinder aus einkommensschwachen Familien vom Schulgeld befreien, einen Ausgleich gewähren. (Az.: BVerwG 6 C 18.10) Eine Waldorfschule aus Nürtingen hatte gegen den aus ihrer Sicht zu niedrigen Zuschussbescheid von 2003 geklagt. Damals hatte das Land 1,5 Millionen Euro bewilligt. dpa

Privatschulen werden

immer beliebter

Nach einer Umfrage aus dem November 2011 favorisieren 34 Prozent der Bevölkerung Bildungsangebote von Privatschulen (2009: 30 Prozent). Wie der Verband Deutscher Privatschulverbände mitteilte, geht aus der Forsa-Umfrage hervor, dass die Zustimmung einkommensunabhängig ist. Aktuell gehen acht Prozent der Jungen und Mädchen auf eine allgemeinbildende Privatschule. KNA

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