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Obstbaumkrebs herausschneiden

Obstbaumkrebs an Apfelbäumen schneiden Gärtner am besten noch vor dem üblichen Winterverschnitt heraus. Alle befallenen Äste und Zweige sollten entfernt werden. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Die Baumerkrankung, bei der es sich um eine Pilzinfektion handelt, zeigt sich durch ringförmige Einschnürungen an der Rinde, später kommen wulstartige Wucherungen hinzu. Die Ast- oder Baumschere sollte während der Schnittarbeiten regelmäßig gesäubert und desinfiziert werden, etwa mit 70-prozentigem Alkohol, raten Experten. Größere Schnittwunden lassen sich mit einem Wundverschlussmittel behandeln. dpa

Einige Äpfel liegen lassen

Nicht jeder Apfel eignet sich zum sofortigen Verzehr. Manche müssen erst einige Zeit lagern, damit sie richtig gut schmecken. Daher haben Äpfel derzeit Hochsaison, obwohl sie bereits vor Monaten geerntet worden sind, erklärt die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse (BVEO). Während der Lagerung wird die im Obst enthaltene Stärke abgebaut und in Zucker umgewandelt – aus manchem im Herbst säuerlich schmeckenden Apfel wird so mit der Zeit ein süßer. Dazu zählen zum Beispiel die Sorten Braeburn, Golden Delicious und Boskoop. Sie werden laut BVEO bei der Ernte wegen der noch nötigen Lagerung als pflückreif bezeichnet, im Unterschied zu genussreifen Äpfeln wie Rubens oder Cox Orange, die gleich vom Baum weg gegessen werden können. dpa

Ohne Sägeführerschein kein Holz

Bäume im Wald selbst zu schlagen, ist ein preiswerter Weg zum Brennholz für den Ofen. Viele Forstverwaltungen und private Waldbesitzer erlauben das gegen ein geringes Entgelt in ihrem Wald. Doch vielerorts muss man dafür auch einen sogenannten Brennholzführerschein haben. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Diesen Führerschein für die Motorsäge gibt es in einem eintägigen Seminar, wo die Technik des Gerätes und das fachmännische Zuschneiden der Bäume auf dem Programm stehen. Hierbei werden auch Grundlagen der Unfallverhütung sowie der richtige Einsatz von Schutzkleidung gelehrt. dpa

100 000 Euro bei Holzauktion erlöst

Bei der diesjährigen Holzauktion des Landesbetriebs Forst sind in Eberswalde 871 Kubikmeter Holz versteigert worden. Die wertvollen Hölzer aus Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern seien zu einem Erlös von knapp 100 000 Euro komplett verkauft worden, wie das Forstministerium mitteilte. Unter den Hammer kamen 843 Kubikmeter Kiefernholz sowie Lärchen-, Douglasien- und Fichtenholz. An der traditionellen Auktion beteiligten sich den Angaben zufolge fünf Bieter aus Brandenburg, je einer aus Sachsen und Niedersachsen sowie ein in Berlin ansässiger chinesischer Holzhändler, der 39 Kubikmeter Kiefern- und Douglasien- holz für die Möbelherstellung ersteigerte. Im Vorjahr hatten sich ebenfalls acht Bieter beteiligt.dapd

Weniger Amseln unterwegs

Das tropische Usutu-Virus hat der Amsel-Population in Deutschland zugesetzt. Die ersten Ergebnisse der bundesweiten Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ zeigten, dass am vergangenen Wochenende etwa ein Drittel weniger Amseln gezählt wurden als vor einem Jahr, teilte der Naturschutzbund (Nabu) mit. Noch bis Montag, 16. Januar, können Beobachtungen in Gärten, auf Balkonen oder in Parks gemeldet werden. dpa

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