NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Tontöpfe von kranken Pflanzen gründlich auskochen

Pilzsporen können viele Monate in Tontöpfen überleben. Gefäße, in denen kranke Pflanzen waren, sollten daher entsorgt oder vor dem Neubepflanzen ausgekocht werden. Sie nur in Wasser einzuweichen und abzubürsten, reiche nicht, sagt Peter Botz, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Garten-Center in Grafschaft-Ringen (Rheinland-Pfalz). Waren in den Gefäßen keine kranken Pflanzen, ist der Aufwand geringer: „Am einfachsten geht die Grundreinigung im trockenen Zustand: Die leeren Gefäße werden sorgfältig mit einer Wurzelbürste abgerieben“, erläutert Botz. Kleben feuchte Erdklumpen oder Wurzelreste an den Seiten, sollte man die Töpfe vorher in Wasser einweichen. Wieder richtig schön werden die Gefäße aber nicht immer. Auf die Dauer sei gegen Algen- oder Kalkablagerungen nichts zu machen, meint Botz. „Selbst eine Intensivkur mit Essigwasser hilft nur vorübergehend.“dpa

Geranien zum Winterende

schneiden und umtopfen

Geranien kann man im Winter gut vermehren. Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem schneidet sie erst herunter und topft sie dann um. Bald darauf bilden die Geranien neue Triebe. Diese nutzt die Gartenexpertin als Stecklinge. Geranien und andere nicht winterharte Balkonblumen überwintern am besten in Räumen, die zeitweise ungeheizt sind. Van Groeningen macht dies zum Beispiel in ihrem Büro. Dort ist nachts und an den Wochenenden die Heizung aus, erläutert sie. Die Erde im Topf hält Van Groeningen den Winter über feucht, aber nicht zu nass. Das seien optimale Bedingungen für die Kübelpflanzen. dpa

Eiszapfen abschlagen und Schneebretter räumen

In den kommenden Tagen sind in Deutschland stellenweise bis zu minus 20 Grad angesagt. Hausbesitzer sollten daher regelmäßig einen Rundgang durch und um das Gebäude machen und vom Dach fallende Eiszapfen abschlagen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin. Ist dies nicht möglich, muss der Bereich darunter für Passanten gesperrt werden. Auch Schneeverwehungen an Hausecken, Terrassen- und Balkontüren müssen geräumt werden. Beginnt es zu tauen, kann Wasser durch die Türen ins Haus laufen oder das Mauerwerk durchfeuchten. Im Garten müssen alle Wasserleitungen abgestellt und leer sein. Sie können bei Dauerfrost sonst einfrieren und platzen. Die Wohnräume sollten immer mindestens 17 Grad warm sein, auch sonst nicht benutzte Zimmer sollten leicht beheizt sein. Die Heizung sollte nachts durchlaufen. Sonst besteht die Gefahr von Schimmelbildung.dpa

Amseln und Rotkehlchen im Winter mit Obst füttern

Nicht alle Vögel fressen Körner. Amseln, Singdrosseln, Gimpel und Rotkehlchen picken gerne Obst. Da sie im Winter besonders wenig Nahrung finden, können sie mit Apfel- und Birnenstückchen unterstützt werden, so die Deutsche Wildtier- Stiftung. Körnerfresser wie Buch- und Bergfinken, Grünlinge und Spatzen brauchen bei eisigen Temperaturen vor allem Fett. Ausgewogenes Futter enthält Weizen- und Haferflocken, angereichert mit Nüssen und Sonnenblumenkernen, minderwertiges dagegen häufig Füllstoffe wie harte Weizenkörner. „Die bleiben liegen, werden feucht, verschimmeln und verschmutzen die Futterstelle“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Stiftung.dpa

Tagesspiegel - Debatten


Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben