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Stiefmütterchen trotzen Schnee

und Frost



Blütenpracht im winterlichen Garten – schlägt da der Klimawandel zu? Von wegen: In milden Wintern öffnen die Stiefmütterchen (Viola x wittrockiana) schon früh im Jahr ihre Blüten. Denn Frost und Schnee können ihnen nichts anhaben. Und sinken die Temperaturen, schließen die robusten Pflanzen einfach ihre Blüten – und öffnen sie wieder, wenn es milder wird. Wer die Blütenpracht zwar im Nachbargarten, aber nicht im eigenen Beet bewundern kann, hat vermutlich zur falschen Sorte gegriffen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. Neben den im Herbst angebotenen Spätblühern gibt es auch Stiefmütterchen für die Frühjahrspflanzung. Diese wurden in frostfreien Gewächshäusern gezogen und sind nicht winterhart. dpa

An frostfreien Tagen

nun Bäume pflanzen

Die derzeit so ungewöhnlich warme Witterung sollten Hobbygärtner nutzen. Denn selbst im Winter können Bäume gepflanzt werden – allerdings nur, wenn der Boden nicht gefroren ist. Darauf weist der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Bad Honnef hin. Pflanzzeit sei grundsätzlich zwischen Oktober und März. Allerdings sollten sich Hobbygärtner genau überlegen, welcher Baum für ihr Grundstück und für den jeweiligen Standort geeignet ist. Sie könnten schließlich später nicht einfach wie ein Sonnenschirm umgestellt werden. Daher sollte man bedenken, wie groß das Gewächs einmal wird und ob auch zum Nachbargrundstück genügend Platz ist. Und: Scheint genügend Sonne für die Sorte? dpa

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