Zeitung Heute : NACHRICHTEN

Wasserleitungen frostsicher machen

Spätestens in diesen Tagen, beim ersten Kälteeinbruch, sollten Wasserleitungen in Haus und Garten frostsicher sein. Räume, in denen sich der Wasseranschluss und die Zähleranlage befinden, freie Leitungen liegen oder an Außenwänden installiert sind, sollten geschlossene Fenster und gedichtete Türen haben. Leitungen, Armaturen oder Wasserzähler unter Kellerfenstern lassen sich zusätzlich durch Dämmmaterial schützen, raten die Berliner Wasserbetriebe. Das gilt auch für Zählerschächte. Die können mit passgenauen Hartschaum- oder Styroporplatten unter dem am Rand mit Fett abgedichteten Deckel warm gehalten werden. Darüber hinaus müssen die Leitungen im Garten geleert werden. Das Entleerungsventil und die Wasserhähne im Garten bleiben allerdings geöffnet. Mobile Wasserzähler sollten abmontiert werden. dpa

Duschköpfe mit Säure entkalken

Verkalkte Duschköpfe lassen sich mit Säure entkalken. Damit aber die Oberfläche nicht angegriffen wird, dürfe die Säure nicht zu stark konzentriert sein, warnt die Stiftung Warentest in Berlin. Am besten eigne sich eine Lösung aus drei Teilen warmen Wassers und einem Teil konzentrierter Essigessenz. Auch Zitronensaftkonzentrat und handelsübliche Schnellentkalker könnten benutzt werden. dpa

Hausbesitzer müssen Laub fegen

Wenn im Herbst die Bäume ihre Blätter abwerfen, sind Hausbesitzer dafür verantwortlich, den Bürgersteig laubfrei zu halten. Wenn ein Fußgänger auf glitschigen Blättern ausrutscht und sich dabei verletzt, stehen sie nämlich in der Haftung, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen mitteilt. Selbst wenn Eigentümer das Fegen der Gehwege auf den Mieter übertragen, bleiben sie immer noch verpflichtet, die regelmäßige Bürgersteigreinigung zu kontrollieren. Eine genaue Regelung, wie oft der Besen geschwungen werden muss, existiert nicht. Türmt sich das Laub, müssen Mieter oder Hausbesitzer häufiger kehren. Andererseits ist ihnen laut Verbraucherzentrale nicht zuzumuten, den Gehweg ständig blätterfrei zu halten. Im Streitfall prüfen Richter darum genau, ob sich der Fußgänger möglicherweise sorglos verhalten und damit seinen Unfall mitverschuldet hat. Wer für den Laubausrutscher eines Passanten schadenersatzpflichtig ist, kann den Angaben zufolge seine Privathaftpflichtversicherung in Anspruch nehmen. Bei Besitzern von Mehrfamilienhäusern und Vermietern von Einfamilienhäusern springt die Haus- und Grundeigentümer-Haftpflicht ein. ddp

„Laubrente“ nur in Ausnahmefällen

Ein Eigentümer kann sich gegen fremden Laub- und Nadelbefall nur wehren, wenn er dadurch eine wesentliche Beeinträchtigung in der Nutzung seines Grundstücks erdulden muss. Doch dazu muss die Laubmenge deutlich aus dem Rahmen dessen fallen, was in der Umgebung üblicherweise zu beobachten ist. Muss der Eigentümer jedoch eine wesentliche Beeinträchtigung durch fremdes Laub hinnehmen, kann ein Anspruch gegen den Nachbarn auf eine sogenannte „Laubrente“ entstehen. Darunter versteht man die Zahlung eines jährlichen Geldbetrages als Entschädigung für den Reinigungsaufwand. Keine Chance auf Zahlung einer Laubrente besteht allerdings für Betroffene dann, wenn die störenden Bäume von einer Baumschutzverordnung erfasst sind. wid/niza

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