Zeitung Heute : Napster: Nutzer sorglos im Umgang mit Musiktauschbörse

Die Nutzer von Datei-Tausch-Diensten wie Napster gehen offenbar sorglos mit ihren privaten Daten um. Wie das Online-Magazin Computer Channel berichtet, können Kriminelle in vielen Fällen problemlos Bankverbindungen, Passwörter und private Korrespondenz ausspionieren. Viele Nutzer achteten nicht darauf, welche Verzeichnisse sie für den Tausch von Daten über das Internet freigeben. Die Nutzer selbst öffneten ihre Festplatten für den Zugriff von außen. Wer sich an dem Peer-to-Peer-Verfahren einer Tauschbörse beteiligen will, muss nämlich bei der Anmeldung bestimmte Ordner auf seiner Festplatte freigeben. Aus diesen Verzeichnissen können dann andere Nutzer des jeweiligen Dienstes Dateien wie Musikstücke herunterladen.

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