Zeitung Heute : Neue "Währung" für online-Werbung

Auf eine neue einheitliche "Währung" zur Berechnung von Online-Werbung haben sich die führenden deutschen Medienverbände geeinigt.Den Preis einer Online-Werbung soll künftig nicht die Reichweite der Online-Medien selbst, sondern die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel bestimmen, die sogenannten "AdImpressions".Damit seien sie den Forderungen der Agenturen und Werbungstreibenden nachgekommen, der bereits im Markt etablierten Abrechnungsgröße "AdImpression" eine einheitliche Definition zugrunde zu legen, teilten die Medienverbände am Freitag in Bonn mit.Die Vereinbarung wird getragen vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und dem Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT).

Die jetzt erfolgte Standardisierung werde die Kalkulierbarkeit und Transparenz von Online-Angeboten als Werbeträger fördern und den Einsatz der Online-Medien in Ergänzung zum klassischen Media-Mix für Agenturen verläßlich planbar machen, erklärten die Verbände.Damit gebe die jetzt erfolgte Standardisierung einen wichtigen Impuls zur weiteren Entwicklung des Online-Werbemarktes.Die "AdImpressions" weisen die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel auf einer Web-Seite oder in einem Online-Angebot aus.Im Gegensatz zu den bisher zugrunde gelegten Meßeinheiten "Visits" (Anzahl der Besuche eines Nutzers bei einem Online-Angebot) und "PageImpressions" (Anzahl der Abrufe einzelner Seiten eines Online-Angebotes) herangezogen."Damit sind AdImpressions die einzige Werbeeinheit, mit der verläßlich auf die Zahl der erzielten Werbemittelkontakte in Online-Angeboten geschlossen werden kann." Die von den Werbeträgern getragene Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) weist seit einem Jahr die erzielten "Visits" und "PageImpressions" für Online-Angebote aus.

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