Zeitung Heute : NEUES SICHERHEITSKONZEPT

PARIS (sid).Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) und die Europäische Fußball-Union (UEFA) werden zur besseren Durchführung ihrer Sicherheitskonzepte engeren Kontakt zur Europäischen Union (EU) aufnehmen.Dies erklärte Horst R.Schmidt, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Sicherheitsberater der FIFA."FIFA und UEFA werden ihre bisherige Arbeit fortsetzen und versuchen, bei den jeweiligen Regierungen und bei der EU noch mehr Einfluß zu gewinnen.Das Ziel ist, Maßnahmen zu ergreifen, um Vorfälle wie in Lens zu vermeiden", sagte Schmidt.

Dominique Spinosi, Sicherheits-Chefin beim französischen WM-Organisations-Komitee (CFO), zog derweil eine zufriedenstellende Bilanz, trotz der Ausschreitungen deutscher Hooligans in Lens sowie englischer Randalierer in Marseille: "Unsere Sicherheitskonzepte sind weitestgehend aufgegangen, denn in den Stadien wurden keine erstzunehmenden Vorfälle registriert.Wir konnten dort friedliche Fußball-Feste zelebrieren." In diesem Zusammenhang habe sich auch der weitestgehende Verzicht auf Zäune positiv bemerkbar gemacht."Es hat keine Vorfälle gegeben, daß Fans versucht haben, aufs Spielfeld zu gelangen", sagte Dominique Spinosi, "deshalb ist auch nicht nötig, die Zuschauer wie Gefangene zu behandeln."

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