Zeitung Heute : Nicht für die Schule, für die Arbeit lernen wir

NINA GERN[SANDRA JAWORSKI<BR>],LINDA RIELE[SANDRA JAWORSKI<BR>]

Berlin, Reinickendorf.Wie oft sitzt man in der Schule und fragt sich: "Wozu brauche ich das später noch?" Doch weiß man das? Wenn ein Journalist im Deutschunterricht nicht aufgepaßt hat und jetzt beim Texteschreiben nicht mehr durchblickt, sollte er sich überlegen, ob das wirklich der richtige Beruf für ihn ist.Sicher gibt es vieles, daß man in der Schule lernt und später nicht mehr verwenden kann, aber unterhält man sich mit einem Architekten über seine Arbeit oder die Konstruktion eines Hauses - dann wird er sagen, daß er einiges aus dem Geometrieunterricht gebrauchen kann.

Die Schule soll ihren Schülern ein Grundwissen vermitteln und sie zum selbständigen Denken, zur Meinungsäußerung anregen.Sie ist außerdem gar nicht unbedingt für den späteren Beruf gedacht, sondern zur Vorbereitung auf das ganze Leben - sie hilft einem auch dabei, zu lernen, wie man sich auszudrücken und zu benehmen hat.Durch die Klassengemeinschaft lernt man, sich in die Gesellschaft einzuordnen und übt dadurch die spätere Arbeit in einem Team.

Georg-Herwegh-Gymnasium

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