Zeitung Heute : Nimm mich mit …

… auf die Reise. Abspiel-Geräte für unterwegs: „Beatman“ oder „iPod“

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So schön die neuen MP3Player beim Joggen sind, spätestens auf Reisen macht sich der größte Nachteil dieser Klein-Geräte bemerkbar. Ob die Player über 64, 128 oder 256 Megabyte Speicher verfügen – irgendwann ist die Titelliste zu Ende. Neue Musik gibt es erst wieder, wenn man das Gerät mit neuen Songs vom Computer versorgt.

Der „Beatman II“-Mini-CD/MP3-Player speichert die Titel auf Mini-CDs. Auf die 8-Zentimeter-Scheiben passen gut vier Stunden Musik im MP3-Format. Da man die Silberscheiben austauschen kann, hat man auf kleinstem Platz immer so viel Musik oder Hörspiele dabei, wie man möchte. Vorausgesetzt, man verfügt über einen CD-Brenner, der in der Lage ist, die Mini- CDs zu beschreiben. Die Klangqualität ist ausgezeichnet. Das Display informiert darüber, welche Album- und Songnummer gerade läuft, weitere Titelinformationen sucht man leider vergeblich. Auch fehlt eine Memoryfunktion, um nach dem Ausschalten wieder genau an der letzten Stelle weiterzuhören (Preis: 99 Euro).

Deutlich teurer ist das „iPod“ von Apple – dafür verfügt es über all jene Anwendungen, die „Beatman“ & Co. vermissen lassen. Eigentlich ist der MP3-Player eine mobile Festplatte (zwischen zehn und 30 Gigabyte) in Zigarettenschachtelgröße. Das 15-GB-Modell beispielsweise speichert bis zu 3700 Songs im MP3-Format. Das entspricht einem zweieinhalb Meter hohen und 20 Kilo schweren Stapel von über 240 CDs.

Ausgestattet mit USB-2.0- und FireWire-Anschluss lässt sich die MP3-Bibliothek vom heimischen Mac oder Windows-PC in Windeseile zum „iPod“ übertragen. Das Gerät selbst hat eine Akkulaufzeit von acht Stunden und wiegt bloß 158 Gramm (Preis: zwischen 380 und 580 Euro). sag/ole

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