Zeitung Heute : Nur kurz vorm Abi keinen Job

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Viele Schüler bessern ihr Taschengeld auf/Infos für Interessierte.VON ROBERT, DANIEL, MANUEL, ROBIN, NIKLAS
Klasse 8a1, Georg-Herwegh-GymnasiumEine Umfrage an einem Hermsdorfer Gymnasium hat ergeben, daß Kids verschwenderisch mit ihrem Taschengeld umgehen und somit nie genug davon bekommen.Dabei zeichnet sich ab, daß die Schüler finanziellen Verpflichtungen etwa für das BVG-Ticket und Schulmaterial nicht beikommen müssen.Daraus läßt sich schließen, daß deutsche Jugendliche sich wohl keine Sorgen ums Nötige machen müssen und sich völlig darauf konzentrieren können, wie sie ihr Taschengeld für ihre persönlichen Bedürfnisse einteilen. Am Monatsersten scheint das Taschengeld vielleicht noch ausreichend vorhanden zu sein - doch bald wird das Portemonnaie immer leerer.Der Grund ist simpel: Irgendwann wird es einem Jugendlichen zu Hause langweilig, und diese Langeweile wird mit Kinobesuchen, Shoppingtouren oder Computerspielen vertrieben.Diese Hobbies und Freizeitvergnügen kosten aber Geld, und das steht leider nur begrenzt zur Verfügung.Doch der kreative Schüler läßt sich da etwas einfallen.Um an Geld zu kommen, gibt es etliche Wege und diverse Schülerjobs.Um diese zu bekommen, muß man auf eigene Faust in verschiedenen Geschäften nach einer Stelle als Aushilfskraft fragen. Kleinere Geschäfte nehmen lieber kostenlose Praktikanten, da sie aus finanziellen Gründen keine Schüler einstellen können, weil sich diese zu lange einarbeiten müssen.Das lohnt sich nicht für den Inhaber.Bei größeren Ketten ist das schon einfacher, wie unsere Nachfragen und Erfahrungen zeigen.Sie haben meistens keine finanziellen Sorgen und stellen daher gerne Schüler ein.Hier einige Informationen über ein paar Schülerjobs Man sollte mindestens 16 Jahre alt sein, darunter geht so gut wie gar nichts.Ausgenommen davon sind Jobs für Bekannte oder Nachbarn, so wie beispielsweise Babysitten, Einkaufen, Zeitungen austragen oder ähnliches.Diese Jobs darf man zum Teil schon ab einem Alter von 14 Jahren machen.Nach dem Jugendschutzgesetz dürfen unter 18jährige auf keinen Fall länger als zwei Stunden am Tag Zeitschriften austragen, heißt es beim "Wochenblatt".Beim Tagesspiegel muß man mindestens 18 Jahre alt sein. Die Job-Zeit variiert zwischen drei und fünfzehn Stunden wöchentlich.Bei "Bauhaus" gibt es zum Beispiel Löhne bis 620 DM monatlich.Bei "Burger King" bekommt man 10,50 DM pro Stunde."Da man als Schüler nicht länger als acht Stunden arbeiten darf, kann man an Schultagen selten länger als zwei Stunden jobben", berichtete die "Burger King"-Filialleiterin Frau Schultz in Tegel. Der Schülerjob ist also eine rentable Angelegenheit, die man nutzen sollte.Es sei denn, man steht kurz vorm Abi - dann sollte man lieber üben anstatt zu arbeiten. [

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