Österreich : Ein Sieg in Burgund, ein Sieg in Polen

Österreichs Winzer sammeln Auszeichnungen.

Einen spektakulären Erfolg hat der südsteirische Winzer Willi Sattler errungen: Bei der 15. „Chardonnay-Weltmeisterschaft“ im Herzen der französischen Region Burgund verwies seine Trockenbeerenauslese 2006 insgesamt 952 andere Weine der Rebsorte aus 39 Ländern auf die Plätze. „Ein edler Süßwein mit komplexen Honigaromen und einem enormen Reifepotenzial“ – die mehr als 300 Personen umfassende Expertenjury des „Chardonnay du Monde“ war sich einig: Sie platzierte den in kleinen Eichenfässern gereiften Wein aus hochreifen Trauben an die erste Stelle. Die Trockenbeerenauslese des Gamlitzer Traditionsweinguts wurde zudem mit einer der drei Vinaria-Trophies ausgezeichnet.

Auch in Polen sind die Eigenschaften des österreichischen Weins kein Geheimnis mehr. Das Weinmagazin „Wino“ aus Warschau hat den burgenländischen Winzer Josef Umathum aus Frauenkirchen zum „Winzer des Jahres 2008“ gewählt. Die Jury lobte die bestechende Klarheit seiner Weine bei gleichzeitiger Tiefe und Komplexität. Für diese Auszeichnung musste sich Umathum gegen namhafte internationale Konkurrenz behaupten. So standen u. a. Dirk von der Niepoort aus Portugal, Isole e Olena aus der Toskana, Alvaro Palacios aus Spanien, Reichsrat von Buhl aus Deutschland, Mas de Daumas Gassac aus Frankreich, Attila Gere aus Ungarn und Clos du Val aus Kalifornien zur Wahl. Tsp

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