Zeitung Heute : "Ohne Hemmungen zugekifft zur Schule"

Bei uns sind schon viele Dinge passiert, jemand ist sogar schon mal im Drogenrausch mit dem Fahrrad auf der Straße in der Gegenrichtung gefahren.Manche Schüler ziehen Leute ab, um an ihre Drogen zu kommen.Es gibt sehr viele Dealer, die dafür verantwortlich sind, daß bei uns viele Jugendliche Drogen nehmen.Viele kommen ohne Hemmungen zugekifft zur Schule.

BUGRA KORKMAZ, MAJMET BAYDAR, Gottfried-Kinkel-Realschule

Meine Meinung zum Kiffen ist, daß jeder selbst wissen muß, was er tut.Ich selber kiffe aus Langeweile, und es gibt mir ein freies Gefühl, alles um mich herum zu vergessen.Man ist besser drauf und geht seine Aufgaben viel lockerer und ruhiger an.Aber ich selber versuche jetzt aufzuhören, weil mir das eigentlich nichts bringt und zudem ganz schön ins Geld geht.

DANIEL N., 17 Jahre

Der Ruf unserer Schule in Reinickendorf verschlechtert sich aufgrund des verstärkten Drogenkonsums zunehmend.Mindestens ein Drittel der Schüler rauchen regelmäßig.Es werden auch Drogen wie Alkohol und Haschisch konsumiert, jedoch nicht täglich, sondern auf Veranstaltungen und von älteren Schülern.Über das Einnehmen von härteren Drogen ist uns aber noch nichts zu Ohren gekommen.

ANNE N., JESSICA R., KATRIN S., JANINE M.

Ich finde legale Drogen in Ordnung, ich rauche selber.Was ich nicht o.k.finde ist, daß schon Jüngere damit anfangen und mich nach Zigaretten fragen.Alkohol ist in Ordnung, aber man muß es nicht übertreiben.Wenn ich mir die ganzen Betrunkenen auf der Straße anschaue, wird mir schlecht.Aber ab und zu mal ein Schluck auf einer Party oder mit Freunden ist o.k..

MARIA, 16 Jahre

Als ich das erste mal gekifft habe, war es pures Gras, ohne Tabak.Nach einer Viertelstunde sah ich nur noch ein verschwommenes Bild, mein Kopf brummte, und mir war schlecht.Ich konnte nicht mehr laufen, Freunde mußten mich nach Hause tragen.Ich fing an zu halluzinieren und sah nur noch Sternchen.

DERYA

Aufklärung über Drogen gibt es zwar ausreichend, aber die meisten sind zu sachlich.Sicherlich würde es besser funktionieren, wenn ehemals Abhängige ihre Geschichte als Abschreckung erzählen würden.

CHRISTINA ROST, SABRINA GRASSE, Kl.8e2, Rheingau-Gymnasium

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