Zeitung Heute : "One True Thing"

"One True Thing", der in einer Sondervorführung außer Konkurrenz gezeigt wird, erzählt die Geschichte von Ellen Gulden (Renee Zellweger), einer Harvardabsolventin mit vielversprechender New Yorker Journalistenkarriere und zu hohem Kaffeeverbrauch.Sie ist 24, hungert nach der Anerkennung ihres Vaters George (William Hurt) und betrachtet ihre Mutter Kate (Meryl Streep) mit milder Herablassung.Als bei Kate Krebs diagnostiziert wird, zwingt George seine Tochter, ihre Karriere im Stich zu lassen, nach Hause zu kommen und die Mutter zu pflegen.Kate beugt sich Georges Wunsch - aber sie hat das Gefühl, daß sie es ist, die stirbt.

Der Film erzählt in Rückblenden Ellens Geschichte und zieht einen Schleier nach dem anderen von dem scheinbaren Familienidyll: je mehr Ellen mit ihrer Mutter ins Reine kommt, desto fragwürdiger erscheint ihr der so sehr geliebte Vater.Nach einem Roman der auch in Deutschland erfolgreichen Anne Quindlen inszeniert Carl Franklin ein Gefühlsdrama in der Tradition von "Marvins Töchter" und "Zeit der Zärtlichkeit".Dabei setzt er ganz auf sein Schauspielerensemble, das dafür sorgt, daß keine falsche Sentimentalität oder vordergründige Emotionalität bemüht wird.

Regie: Carl Franklin.Darsteller: Meryl Streep, Renee Zellweger, William Hurt.

13.Februar, 22.30 Uhr

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