Zeitung Heute : OPER

Tiefland

Bei „Tiefland“ denkt man an Leni Riefenstahls Verfilmung des Bauerndramas gegen Ende des Dritten Reiches mit KZ-Häftlingen als Statisten. Das ist ungerecht, wie Roland Schwabs albtraumhafte Inszenierung von Eugene d’Alberts Oper zeigt. Jenseits der Blut- und Bodenideologie der Nazis legt er das Seelenleben der Protagonisten frei. Getragen wird die Inszenierung vor allem von dem meisterhaften Spiel des Bewegungschores der Deutschen Oper.

Deutsche Oper, Fr 26.6.,

Di 30.6., 19.30 Uhr, 25-62 €

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